Object : Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Namen  und  Beruf  der  neu  erwählten  Räte  lassen,  wie  französische
F-inanzblätter  schreiben,  den  Schluß  zu,  daß  sie  der  französischen  Regierung
keine  Schwierigkeiten  bereiten  werden;  ihre  Tätigkeit  werde  sich  im  wesentlichen ­
  auf  das  „raten"  beschränken.  Durch  ihre  Ernennung  und  die  Abschaffung ­
  der  „re^ents",  die  nahezu  schrankenlos  „regierten",  sei  man  von  einem
Extrem  ins  andere  gefallen.
Von  den  weiteren  Änderungen  in  den  Satzungen  der  Bank
auf  Grund  des  Gesetzes  vom  24.  Juli  1936  ist  bemerkenswert,  daß  die
bisherigen  7  Ausschüsse,  die  neben  dem  Generalrat  der  Bank  deren
Führung  beaufsichtigen,  nunmehr  in  2  Ausschüsse  zusammengelegt ­
  sind:  in  den  Diskont-  und  in  den  Kontrollausschuß.  Der  Disko ­
  n  t  a  u  s  s  ch  u  ß  hat  die  Diskontpolitik  der  Bank  zu  beraten  und  zu
kontrollieren.  Ihm  darf  kein  Beamter  einer  Bank  mehr  angehören;
seine  Mitglieder  werden  von  den  Zensoren  der  Bank  aus  einer  von  ihrem
Generalrat  aufzustellenden  Liste  ausgewählt.  Die  Mitglieder  des  Kontrollausschuß ­
  werden  vom  Generalrat  ernannt.  Ihre  Aufgabe  besteht
in  der  laufenden  Prüfung  der  Bücher  der  Bank.  Die  Leiter  der
Zweigstellen  dürfen  weder  Beamte  einer  anderen  Bank  noch  Parlamentarier ­
  sein.
Am  1.  Januar  1937  besaß  die  Bank  von  Frankreich  neben  der  Zentrale
in  Paris  660  Filialen  und  Büros  (Places  bancables),  und  zwar
18  Stadtbüros,  159  „Succursales"  (Filialen),  83  von  den  Succursales
  abhängige  „Bureaux  auxiliaires"  (Nebenstellen)  und  399
„Y  illes  rattacbee  s“,  die  von  den  Succursales  oder  den  Bureaux
auxiliaires  abhängig  sind.
Der  Ausweis,  der  den  Status  des  vorangegangenen  Sonnabends  bringt,
gelangt  Donnerstag  zur  Veröffentlichung.  Er  enthält  31  Posten  und
wird  in  den  Tageszeitungen  in  verkürzter  Form  gebracht  (s.  nächste  Seite).
Die  Aktivseite  ist  nach  dem  Liguiditätsgrad  geordnet  und  beginnt
mit  dem  Posten  Goldbestand  an  Münzen  und  Barren,  der
sich  im  eigenen  Gewahrsam  der  Bank  oder  bei  ausländischen  Banken
befindet.  Die  Auslandsguthaben  ergeben,  zusammen  mit  den  Aus  -
Iandswechseln,  den  Devisenbestand.  Der  Bestand  in  Inlands-Wechseln
  (effets  de  commerce  escomptes  sur  la  France)  hat  in  den
letzten  Jahren  großen  Schwankungen  unterlegen.  Die  Bank  gibt  in  ihrem
            
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