Full text: John Pierpont Morgan, der Weltbankier

ich als Privatmann alles tun, was in meinen Kräften 
stand, also meinen Namen und meine Unterschrift als 
Käufer der einen Bahn für die andere hergeben. 
Die Verträge wurden dementsprechend abgefaßt. 
Sie bestanden aus einem Kontrakt, den die Zeichner 
unterschreiben mußten, aus meiner Garantie, daß die 
Zeichner keinerlei Nachforderungen zu befürchten 
hätten, und aus dem eigentlichen Kaufvertrag,” 
In diesem Bericht geht Morgan kurz über die einst 
so starke Gegnerschaft der Pennsylvania hinweg. „Wir 
einigten uns grundsätzlich”, sagt der neue Eisenbahn- 
diktator, Aber wie? Die Zusammenkunft auf dem 
„Corsair”, Morgans Yacht, erregte allgemeines In- 
teresse, und bei einer Untersuchung wurde folgendes 
festgestellt: 
Frage: „Herr Morgan, ist irgend etwas über die 
Notwendigkeit schneller Durchführung der Trans- 
aktionen gesagt worden?” 
Antwort: „Ich erinnere mich nicht. Wenn ich ein 
Geschäft vorhabe, halte ich stets für besser, es schnell 
durchzuführen. Jedenfalls habe ich diese Erfahrung 
gemacht,” 
Frage: „Warum hielten Sie die Zusammenkunft auf 
der Yacht ab?“ 
Antwort: „Weil das am bequemsten war.” 
Frage: „So war es nicht aus dem Grunde, geheim- 
zuhalten, mit welchen Plänen Sie sich beschäftigten?” 
Die Zusammenkunft hatte in Wirklichkeit folgen- 
den Verlauf genommen. Als Roberts an Bord von 
Morgans Yacht ging, sagte er, er wisse wohl, was er 
wolle. Er wolle keinen Maulwurfsbau kaufen, Maul- 
wurfsbau, so wurde die South Pennsylvania genannt, 
und sie war auch tatsächlich einer und wäre nie etwas 
anderes geworden als wie ein Maulwurfsbau, der an- 
dere Unternehmungen unterminierte, und außerdem 
RN
	        
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