Contents: Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

à nichts, und ist genug. Welcher Kinderzahl die Verbands- 
Avrinalarbeitszeit zur Wohlthat wurde, ist nicht ziffernmäßig 
festzustellen. Man erhält aber einen Anhaltspunkt durch die 
'Arbeiterstatistik vom September 1890. Nach derselben waren 
damals 4290 Kinder (1660 Knaben und 3630 Mädchen) im 
Alter von 14 16 wahren in Hans- und Fabrikstickerei als 
0'ädler ständig thätig, also sozusagen keine Kinder mehr unter 
1)0111 omit 91000. Mö Mion 
l)ldt ' baß eine bezügliche Maßregel im Lager der Maschinen- 
besitzer große Erbitterung hervorrufen würde. Ende 1888 und 
Anfang 1889 war wiederum eine ziemliche Anzahl Maschinen 
arbeitslos und bildeten eine Beunruhigung für die Industrie 
mit, beit Bei^nb semen lim is),ton ^##1)1,1,g ^#'#11, 
bcfcM; ^Ll^ BeiiWfoimtc in joiitoo Si^mg 001,1 13. Sammt- 
1889, cocí,Íiioíí imi 10 o^cii 3, tosi,litio mit 8 gegen 6 
Stn,unci,, bio Weit Më auf %oitorcë ¡o ant Samstag ciiuii, 
stesson. Der Beschluß lautete: ; 
"Vom 21. Januar bis auf Weiteres ist die Arbeit an 
den Samstagen einzustellen. Eine Ausnahme hierin wird den 
Bìaschinen bewilliget, welche pressante, in den übrigen Wochen 
tagen nicht effektuirbare Aufträge aus solche Spezialitäten 
haben, zu deren Erstellung ein anderer Stickfaden als Baum- 
^%i,tnt (&. %. (Seibo, %oIse, ^eta^^fabe„, Sttol) ;o.) ,^,0 
Verwendung kommt. Diese Maschinen bezahlen per Tag eine 
Entschädigung von Fr. 1. Für Zuwiderhandelnde gelten die 
échen auf Verletzung der Normalarbeitszeit."
	        
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