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mehr romantisch-feudalen, dann schlechtweg
nationalen Grundgedankens?)
Feder betrachtende Mensch stellt sich in die
Mitte der Feit und seines Volkes. Er ist nicht
zu denken außerhalb des Staates, der ein auf
Tod und Leben verbundenes Ganzes ausmacht.
Wir können uns so wenig vom Staate, wie
von uns selbst losreißen. Die Meinung, daß der
Reichtum des Einzelnen unabhängig von dem
Wohlergehen des Staatsganzen sei, ist deshalb
falsch; die ganze produktive Kraft einer Nation
und ihre nationale Eigentümlichkeit drückt sich
in ihrer besonderen Industrie aus, die nationale
Marke und Qualität erst erobert sich den Weltmarkt.
Vor allem in der feindlichen Berührung
mit anderen Staaten tritt die Idee der Nation
hervor; von der sogenannten politischen Lage
hängt das Steigen und Fallen der Preise ab,
insbesondere der Kurs der Staatspapiere. Der
Welthandel ist nicht unabhängig von der Politik,
so wenig wie einen Aniversalstaat gibt es eine
schrankenlose Weltwirtschaft. Daher müssen wir
festhalten, daß Reichtum und politische Unab-*)
Eine Einführung in Lifts politische Gedankenwelt
gibt K. Kumpmann, Friedrich List als Prophet des
neuen Deutschland, 1915. Über Adam Müller vgl.
meine „Agrarlehre und Agrarpolitik der deutschen
Romantik", Berlin 1912.