Full text: Der Weltverkehr und seine Mittel

n n Förderschächte, 
o Einsteigeschacht, 
g g Hängesäulen zur Befestigung der Bohr 
maschinen, 
Das Vorangegangene hat erkennen lassen, welch reges Leben in vielen Teilen der 
Erde auf dem Gebiete der Flußschiffahrt herrscht, und wie in den verschiedensten Ländern 
die lebhaftesten Anstrengungen zu einer weiteren Hebung dieses wichtigen Zweiges ge 
macht werden. Diese Erscheinung ist mit Freuden zu begrüßen, da in der That noch 
außerordentlich viel zu thun bleibt. Dies trifft besonders für Deutschland zu, in welchem 
Lande zwar, gefördert durch den im Jahre 1869 in Berlin gegründete „Zentralverein 
für Hebung der deutschen Fluß- und Kanalschiffahrt" mancherlei Erfolge erzielt sind, aus 
Jahrzehnte hinaus jedoch noch viele Arbeiten zu bewältigen sind. 
442. Tauchrrschacht der Nheinstrombamierumltmig. 
Längenschniit durch das Trogichiff und die auf einen Felsen gesenlie Taucherglocke. 
Nach „Zeitschrift für Bauwesen". 
Die Schwäche der deutschen Wasserläufe beruht in ihrem ungleichmäßigen Wasser 
stande, an welchem unerfreulichen Zustande die Waldverwüstungen früherer Zeiten die 
Hauptschuld tragen. Hierdurch ist der beklagenswerte Wechsel zwischen gewaltigen Über 
schwemmungen und der Austrocknung der Flußläufe im Sommer hervorgerufen worden. 
Die durch Überschwemmungen verloren gehenden Werte sind gewiß nicht klein, aber noch 
größer sind zweifellos die Summen, welche durch eine Regulierung mancher Flußläufe in 
folge von Frachtersparnis, durch die Gewinnung von Triebtriften, Bodenmelioration u. s. w. 
gewonnen werden könnten. Groß sind die Aufgaben, welche hier zu lösen bleiben, und 
unter ihnen ist die Wiederaufforstung und die Einschränkung der Waldausrodungen nicht 
die kleinste. Daneben gilt es Deiche und Teiche anzulegen. Namentlich die Frage, ob 
Stauweiher in den Gebirgen die Überschwemmungsgefahr abzuwenden vermögen, schließt 
ein Problem in sich, das noch seiner Lösung harrt.
	        
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