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3. Gemeinschaftliche Unkosten (Fuhrwesen, Bahn
anschluß, Bureau für Arbeiterangelegenheiten, Lichtpaus-
anstalt).
II. Spezialinaschinenbau (teilweise Einzelfabrikation).
a) -Maschinenunkosten (Abschreibung, Kraft) verteilt
pro Maschinenarbeitsstunde.
b) Abteilungs Unkosten: Prozentaufschlag auf pro
duktive- Löhne, differenziert nach Abteilungen.
c) GemeinschaftlicheUnkosten: Prozentual gleicher
Lohnaufschlag für alle Abteilungen.
III. Werkzeugbau, wie I. 9 Unterabteilungen.
IV. Spezialwerkzeugbau: Einheitlicher Unkostenaufschlag für
alle Arbeiten der ganzen .Abteilung.
V. Normalienfabrik (vorwiegend automatischer Betrieb).
a) Maschinenunkosten für jedö Maschine ermittelt,
verteilt nach der Arbeitszeit (Maschinenstunden).
b) Werkstattunkosten: prozentual auf die produktiven
Löhne.
VI. Eisengießere i (vgl. S. 3341).
VII. Einrichtern (Hilfs-, nicht Produktionsbetrieb), durchschnitt
licher Prozentaufschlag (Löhne).
VIII. Schmiede:
a) Schmiedearbeiten: Lohnzuschlag.
,f b) (Abstecherei; die gesamten Kosten werden als Be
triebsunkosten verrechnet und den entnehmenden Ab
teilungen im .Verhältnis des Wertes des entnommenen
Materials belastet.
c) Härterei: wie b.
IX. Modelltischlerei: Lohnaufschlag.
X. Betriebswerkstätten: Lohnzuschläge, differenziert für
a) Arbeiten ohne Werkzeuge und Maschinen,
b) Arbeiten mit Hilfe von Werkzeugen,
c) Arbeiten, die maschinellen Betrieb erfordern.
XI. Kraftzentrale (Kosten auf 12 Unterkonten verrechnet!):
Das Konto wird für die Stromlieferungen, Kosten der Heizung,
Druckluft und Dampf kreditiert; wegen der monatlich schwan
kenden Kosten wird der Verrechnung ein Einheitspreis pro
Kilowattstunde zugrunde gelegt und am! Jahresschluß der
Unterschied zwischen dem wirklichen und dem angenommenen
Preis den verschiedenen Betriebskonten gutgeschrieben bzw.
nachberechnet.