fullscreen: John Pierpont Morgan, der Weltbankier

gerufen. Die Frage, die diese Leute am meisten in- 
teressierte, war nicht der Verlust, den die Schuldner 
der West Shore erlitten, noch der Gewinn, den die 
Anteilbesitzer der Central nun davontragen würden, 
sondern die Auswirkung der Vereinigung auf das von 
beiden Linien bediente Land. 
Die Einwohner dieser Gegenden fanden sich von 
neuem einer Monopolgesellschaft auf Gnade und Un- 
snade ausgeliefert und konnten nur hoffen, daß die 
Gesellschaft ihre Kunden nicht mit kurzsichtiger Poli- 
tik behandeln würde. 
„Wir müssen uns auf die Stimme der Öffentlichkeit 
verlassen, um gerecht behandelt zu werden”, wurde 
gesagt, „aber man kann nicht leugnen, daß die Zu- 
sammenlegung uns einem großen Eisenbahnproblem 
gegenüberstellt.‘”” Diese Seite der Eisenbahnfrage war 
von der, mit der Morgan sich beschäftigt hatte, voll- 
kommen verschieden, doch liegt es klar auf der Hand, 
daß ihre Lösung genau so notwendig war wie die der 
anderen, finanziellen Frage, deren Beilegung er er- 
möglicht hatte. Morgan fühlte jedoch, daß, bevor die 
Tariffrage die größte Wichtigkeit erlangte, es nötig 
war, den Eisenbahnen die Mittel zur Fortführung des 
Betriebs zu verschaffen. Er zeigte, daß er der einzige 
war, der das tun konnte, und die nächsten zehn Jahre 
seines Lebens sollte er für wenig anderes Zeit haben. 
Er begann, nun in Aufsichtsräten zu erscheinen. 
Bei den Versammlungen spielte er meistens die Rolle 
eines aufmerksamen Zuhörers, nur selten machte er 
irgendwelche Vorschläge, auf Fragen antwortete er in 
seiner kurzen, lakonischen Art. 
Jemand. der in verschiedenen solchen Körper- 
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