fullscreen : Tote und lebendige Wissenschaft

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samkcitsreife  demnach  diese  Ganzheit  vorher  schaffen  und
sichern  und  eben  damit  auch  der  einzelnen  Handlung  selbst
Gliedbaftigkeit  verleihen  muß.

Unsere  nächste  Aufgabe  ist  nun,  die  Vorrangverhältnisse
innerhalb  der  Hervorbringungsreise  selbst  zu  klären.  Die
Hervorbringungsreife  zerfällt,  wie  ausgeführt,  in  Werkreife,
bestehend  aus  Kapital-  wie  Genußreife,  und  in  Marktreife;
die  letztere  zeigt  sich  als  die  Vorgeordnete.  Darum  lautet  unser
nächster  Satz:
5.  Innerhalb  der  hervorbringungsreife
ist  Marltreife  vor  werkreife.
Es  wäre  nicht  richtig,  die  Werkreife,  in  der  sich  die  stofflich-technische ­
  Erzeugung  der  Güter  vollzieht  und  die  daher
am  greifbarsten  für  den  Laien  „Wirtschaft"  ist,  als  das  Vorgeordnete ­
  und  Erstwesentliche  der  Wirtschaft  zu  betrachten.
Man  kann  an  die  stoffliche  Herstellung  und  Bearbeitung  eines
Gutes  immer  erst  dann  herangehen,  wenn  die  wirtschaftlichen
Vorbedingungen  erfüllt  sind,  z.  B.  Aussicht  auf  „Absatz",  auf
„Verkäuflichkeit"  des  Gutes  vorhanden  ist.  Sofern  also
ein  Gut  (eine  wirtschaftliche  Leistung)  auf  Absatz  und  Verkauf
angewiesen  ist,  ist  die  Herstellung  dieses  Absatzes,  d.  i.  die
„Marktreife",  die  Vorbedingung  und  es  geht  daher  Marktreife
vor  Werkreife.  Sofern  aber  ein  Gut  nicht  erst  verkauft
zu  werden  braucht,  sondern  nur  dazu  bestimmt  ist,  in  der
eigenen  Wirtschaft  verbraucht  zu  werden,  z.  B.  Milch  im  eigenen
Haushalt  des  Bauern,  ist  doch  auch  nicht  die  Werkreife  selbst
das  begrifflich  Erste,  sondern  das,  was  ein  Analogon  zur
Marktreife  bildet:  die  Gesamtgliederung,  die  „Einteilung"  der
Wirtschaftsmittel,  ihre  „Gliederung"  und  „Gegenseitigkeit"  nämlich ­
  die  Gemeinsamkeitsreife  (Kap.  höh.  Ordnung).  Man  wird
auch  hier  nicht  zuerst  wirtschaften  und  dann  die  „Einteilung"
            
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