Gebrüder Barasch in Breslau.
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Speisesaal.
sowie durch abendliche Beleuchtungen des
Sees und durch improvisierte Tanzkränzchen
zu ungebundener Fröhlichkeit anzuregen suchten.
Für außerordentliche Gelegenheiten waren
stets entsprechende festliche Veranstaltungen
vorgesehen.
Das Wichtigste bei allem, was wir den
Gästen des Heims boten, blieb eine reichliche
und gute rationelle Verpflegung.
1. Frühstück: Kaffee, Brötchen und Butter,
alles nach Belieben.
2. Frühstück: Belegte Brote, eine Flasche
Bier oder Selter.
Mittagsmahlzeit: Suppe, täglich Gemüse,
Braten, Kompott oder rohe Früchte, zweimal wöchentlich Mehlspeise, Bier, Sonntags Wein.
Vesper: Kaffee und Kuchen.
Abendmahlzeit: Tag um Tag kalte oder warme Platte mit Getränk.
Dazu kamen noch besonders verordnete
Kuren von Milch oder Sahne, zu deren ausgiebiger
Darreichung Stallungen mit dem
nötigen Vieh eingerichtet wurden, die heute
einen reichlichen Bestand an Kühen und
Ziegen aufweisen. Ausgedehnte Geflügelställe
beherbergen große Völker von Gänsen,
Enten und Hühnern, und der Taubenschlag
weist eine stattliche Zahl beflügelter
Bewohner auf. Im Sinne einer praktischen
Ökonomie waren wir auch sehr bald zur Einrichtung
eines regulären landwirtschaftlichen
Betriebes gelangt, der uns besonders bei der
Frage der täglich frisch zu reichenden Gemüse
von den meist nur aus Hirschberg zu beschaffenden
Marktwaren unabhängig machte.
Die positiven Erfolge, die wir besonders in ernsteren Fällen von Erholungsbedürftigkeit
erzielt haben, sind ganz erstaunlich. Gewichtszunahmen bis zu 1 Pfd. täglich gehörten
nicht zu den Seltenheiten. Rekonvaleszenten, die aus Lungenheilstätten kamen und denen
wir eine Nachkur in unserem Heim bieten konnten, haben bei 4 5 wöchentlichem Aufenthalt
ihre volle Arbeitskraft wieder erlangt.
In Fällen plötzlich eingetretener Erkrankungen
war uns durch die Einrichtung
ruhig gelegener Isolierzimmer die Möglichkeit
geboten, den Patienten alle für die
Pflege erforderliche Sorgfalt angedeihen zu
lassen.
Daß auch unsere Erwartungen bezüglich
eines engeren Zusammenhangs von Personal
und Firma erreicht wurden, können
wir um so weniger bezweifeln, als unsere
Urlaubslisten eine stattliche Zahl Angestellter
aufweisen, die schon zum zehnten Male,
also von der Gründung an, ihren Urlaub dort Gewächshaus.
Musik- und Lesezimmer.