Full text : Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

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Daimler-Motoren-Gesellschaft,  Stuttgart-Untertürkheim.

Arbeiter-Brausebad.

eingegangen  sind.  Aus  dieser  Kasse  werden  an  besonders  verdiente  Arbeiter  und  Monteure
Prämien  für  gute  Leistungen  und  Führung  bezahlt.  Außerdem  hat  die  Daimler-Motoren-Gesellschaft
  mit  dem  Verein  „Hauspflege“  des  Berliner  Frauenvereins  ein  Abkommen
getroffen,  auf  Grund  dessen  der  Verein  im  Falle  der  Erkrankung  der  Arbeiterfrauen
eine  Pflege  stellt,  die  gleichzeitig  während  dieser  Zeit  das  Hauswesen  in  Ordnung  hält;
die  betreffenden  Arbeiter  leisten  zu  dem  zu  zahlenden  Satze  einen  kleinen  Beitrag.
Zwecks  billigeren  Einkaufs  bezieht  die  Direktion  des  öfteren  Lebensmittel  und
Brennmaterialien  in  größeren  Quantitäten,  welche  zu  Einkaufspreisen  an  die
Arbeiter  und  die  Beamten  abgegeben  werden.
Um  den  Alkoholgenuß  der  Arbeiter  nach  Möglichkeit  einzuschränken,  sind  in  sämtlichen ­
  Werkstätten
WARMWASSERKOCHAPPARATE  ZUR  BEREITUNG  VON  KAFFEE,  Tee  und
anderen  warmen  Getränken  aufgestellt.  Der  hierdurch  erzielte  Erfolg  war  sehr  zufriedenstellend. ­
  In  dem  mit  dem  Werk  verbundenen
KANTINEBETRIEB  wird  ebenfalls  streng  darauf  gesehen,  daß  der  Alkoholgenuß
der  Arbeiter  möglichst  eingeschränkt  wird.
WASCH-  UND  BADEGELEGENHEIT.  Neben  dem  Kantinebetrieb  dient  ausschließlich ­
  dem  Zwecke  der  Arbeiterschaft  eine  nach  modernen  Grundsätzen  ausgebaute  Waschund
  Badegelegenheit.
            
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