Full text: Die freiwilligen sozialen Fürsorge- u. Wohlfahrtseinrichtungen in Gewerbe, Handel u. Industrie im Deutschen Reiche

IÖ2 
E. Heimann, Schuhwarenfabrik 
in Schweinfurt a. M. 
ARBEITERSPARKASSE. Um meine Arbeiter zum Sparen zu erziehen und ihnen 
eine höhere als die gewöhnliche Verzinsung ihres Kapitals zu ermöglichen, gründete ich 
1883 eine Arbeitersparkasse, deren Einlagen mit 5% verzinst werden. 
STIFTUNG. 1891 errichtete ich eine Stiftung von 5000 M. zum Zwecke jährlicher 
Geschenke an diejenigen Arbeiter, welche länger als 20 Jahre in meiner Fabrik tätig sind. 
1896 vergrößerte ich die Stiftung um weitere 5000 M. Durch Zufügung eines Teils 
der Zinsen und andere Zuwendungen erhöhte sich das Stiftungskapital bis heute auf 19500 M. 
Seit 1894 erhielten 50 Arbeiter und Arbeiterinnen 14 750 M. 
ARBEITERWOHNHÄUSER. Da die Wohnungsverhältnisse in Schweinfurt ungünstig 
und die einfachen Leute gezwungen sind, relativ viel Geld für Miete zu verwenden, erbaute 
ich zu Gunsten der bei mir Beschäftigten 8 Arbeiterwohnhäuser für 24 Parteien. Die 
Häuser befinden sich in sehr gesunder freier Lage, ca. 5 Minuten von der Fabrik entfernt 
und haben hübsche Räume und alle Bequemlichkeiten (Keller, Gartenanteil usw.). Der 
Mietpreis beträgt ca. J4 des ortsüblichen.
	        
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