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C. A. Preibisch in Reichenau (Sachsen) und Dittersbach (Böhmen).
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OSCAR - PREIBISCH -
STIFTUNG ZUR UNTERSTÜTZUNG
UNBEMITTELTER,
TALENTVOLLER
KNABEN UND MÄDCHEN
MIT BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG
DES
HANDWERKERSTANDES,
aus der schulentlassene junge
Leute Beihilfen zur Erlernung
eines Handwerks erhalten.
Um die Färbereiabwässer
nicht länger das Wasser des
Dorfbaches verunreinigen zu
lassen, wurden 1904 für die
Hauptfabrik und 1906 für die
Obere Fabrik
KLÄRANLAGEN nach
Preibisch-Schwimm-, Luft- und Sonnenbad.
eigener Ausführungsweise
eingerichtet, auf die das deutsche, österreichische und russische Patent erteilt wurde.
Im Jahre 1908 erbaute die Firma, einem langgehegten Wunsch der Reichenauer Bewohnerschaft
nachkommend, das
PREIBISCH-SCHWIMM-, LUFT- UND SONNENBAD und schenkte es der Gemeinde.
Ihren Angestellten wurde für die Benutzung Vergünstigungen ausgewirkt.
Durch Umbau eines ihr gehörigen Zechengebäudes in Bad Oppelsdorf schuf die Firma
im Jahre 1910 das
C. A. PREIBISCH-HEIM,
in dem wenig bemittelte
Kranke, die auf Anordnung
des Arztes das Bad besuchen,
unentgeltlich Wohnung und
Frühstück erhalten; auch
Preisermäßigung bei Benutzung
der Oppelsdorfer Bäder
ist ihnen ausgewirkt worden.
Wie in Reichenau, so rief
die Firma C. A. Preibisch auch
in ihrer österreichischen Fabrik
in Dittersbach eine Anzahl
Einrichtungen und Stiftungen
zum Wohle ihrer Arbeiter
und der Allgemeinheit
ins Leben. Sie entsprechen im
wesentlichen den in ReicheC.
A. Preibisch-Heim Oppelsdorf.
nau bestehenden Wohlfahrtseintichtungen.