Full text: Die Schweiz

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Eisen 
Schwefel 
Natron 
Thermen 
Soolbäder 
Abhängigkeit 
der Bauten 
von der Ge 
steinsart des 
Bodens 
gebraucht wird. Die Quellen tragen dadurch zum Wohl 
stand des Landes bei, daß sie als Sammelpunkte der 
Kurbedürftigen aller Länder den für die Schweiz so 
wichtigen Fremdenverkehr fördern. 
Als Mineralwasser gilt nur das Wasser, dessen 
Gehalt an gelösten Mineralien 0,5 g aus den Liter 
übersteigt. Am häufigsten sind die Heilquellen, die Gips, 
Magnesium, Natrium, Kalium, Schwefel oder Eisen 
führen. Die warmen Quellen oder Thermen, die mit 
bedeutender Wassermenge aus großer Tiefe oder aus 
dem Innern des Gebirges hervorbrechen, enthalten 
meist ebenfalls gelöste Mineralsubstanz. Einige der 
schweizerischen Mineralwässer werden als Tischgetränke - 
in den Handel gebracht, wie das Passugger-, Eglisauer-, 
Eptinger- und Birmenstorferwasser. Dazu kommt eine 
große Einfuhr ausländischen Mineralwassers, das in vielen 
Fällen gut durch das einheimische ersetzt werden könnte. 
Nachfolgend sind einige der bekanntesten Heil 
quellen genannt: 
Eisenquellen: Fideris, Passugg, St. Moritz 
und Schuhs (alle in Graubünden). 
Schwefelquellen: Die Therme von Lavey 
bei St. Maurice, Gurnigel, Schwefelberg, Lenk, Schinz- 
nach, Stachelberg, Alveneu. 
Alkalische Quellen (Natrium, Kalium): 
Tarasp, Passug. 
Thermen: Pfäfers-Ragaz 38°; Baden 47°; 
Schinzuach 36°; Leukerbad 43°; Lavey 52°. 
Die Salzsoole der Salinen von Bcx, Rheinfelden 
und Schweizerhalle wird zu Heilzwecken für Soolbäder 
verwendet. 
Bauten und Boden. Im allgemeinen lehnen 
sich die Bauwerke in der Verwendung des Materials 
der Gesteinsart des Bodens au. Die Ortschaften im 
Jura und seinem Südfuß entlang am Rande des 
Mittellandes weisen massive Bauten aus dem gelben 
oder Weißen Mauerwerk des Jurakalkes aus. So tritt
	        
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