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liefert werden, daß sie zum selbstverständlichen und un
entbehrlichen Besitz auch des Unbemittelten gehört.
Die Uhrenmacherei ist die wichtigste Industrie der Industriegebiet
Westschweiz. Ihr Gebiet umfaßt Genf, die Juraland- uub F^rNate
schäften der Kantvne Waadt, Neuenburg, Bern, Solo
thurn, Baselland und reicht bis zur Stadt Schasfhausen.
In Genf hat sich die althergebrachte Verbindung der
Goldschmiedeknnst mit der Uhrenfabrikation bis heute er
halten. Hier entstehen fast ausschließlich goldene Uhren,
zum Teil reich gravierte und edelsteingeschmückte Prunk
stücke. Die Genfer Uhren genießen infolge der sorgfältigen
Arbeit als Präzisionswerke einen Weltruf. Chaux-de-
Fonds, der Mittelpunkt des Neuenburger Judustriebe-
zirkes, bringt neben den goldenen Uhren und den auf
größte Genauigkeit gearbeiteten Schisfschronometern auch
billige Ware auf den Markt. Die Fabriken der Berner
Juratäler endlich fertigen in Massen die für geringere
Ansprüche berechnete Uhr in einfacher Metallschale an.
Zahlreiche Fabriken an verschiedenen Orten des jurassi
schen Industriegebietes befassen sich mit der Herstellung
der für die Uhrenmacherei notwendigen Werkzeuge und
Maschinen.
Die Uhrenindustrie ist hauptsächlich auf den Absatz Absatzgebiet-
ins Ausland angewiesen. In allen Weltteilen sind
Schweizer Geschäftsleute bemüht, für die Uhren neue
Absatzgebiete zu finden und die alten zu sichern. Was
von den Fabrikaten in der Schweiz bleibt, wird auf
rund 8 Milk. Fr. veranschlagt; in dieser Zahl sind die
Uhren inbegriffen, die vom fremden Reisepublikum
während des Aufenthaltes in unserem Lande gekauft
werden. Der Export von Uhren und Uhrenbestandteilen
belief sich im Jahre 1912 auf die Summe von 174 Will.
Franken. La Chaux-de-Fonds allein ist mit 3 /s an der
Gesamtsumme beteiligt. Die bedeutendsten Abnehmer sind
Deutschland, England, Österreich, Rußland, Italien und
Ostasien. Die Vereinigten Staaten, die einst in der
Reihe der Käufer zuvorderst standen, suchen jetzt durch
Flückiger, Schweiz
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