Full text : Weltporto-Reform

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8.  Der  BelgisclvNiederländische  Postverein.
(Seit  dem  1.  Juli  1892.) 5 )

Mitglieder:  qkm:  Mill.  Einw.:
Belgien  29  455  .  7,24
Niederlande  33  078  5,70
Gesamtgebiet:  62  533  12,04

VereinspoHo  (bülier  als  das  Inlandsporto):

Aus  Belgien:
Briefe  15  g  ....  20  Centimes
Drucksachen  15  g  .  .  2
»  50  g  .  .  5  „
Zeitungen  40  g  .  .  .  2  „
„  100  g  .  .  .  5  „

Aus  Holland:

Briefe  15  g  ...

.  10

Cents

Drucksachen  15  g  .

1

11

,1  50  g  .

•  2V*

11

Zeitungen  40  g  .  .

1

11

„  100  g  .  .

■  2Vs

11

Postkarten  und  Drucksachen  im  Kuvert  ohne  Ermäs_sigung  der  Weltportosätze.
1  Centime  =  0,81  Pf.  1  Cent  —  1,687  Pf.

9.  Der  BelgischdLuxemburgische  Postverein.
(Seit  dem  22.  Mai  1867.) *  5  6 )
Mitglieder:  Belgien  und  Luxemburg.
Vereinsporto:
Briefe:  15  g  20  Centimes;  Drucksachen  (unter  Streifband  oder  offen,  aber
niclit  im  Kuvert):  50  g  2  Centimes.  Seit  dem  1.  Juli  1909  gelten  die
Inlandstaxen  für  Briefe  (10  C.  je  20  g)  und  Postkarten  (5  C.)  [vgl,  „D.
Verk.-Ztg.“  1909,  S.  395].
Im  übrigen  Weltpostvereinsporto.
10.  Der  Skandinavische  Postverein.
(Seit  dem  1.  Juli  1892.) 7 )

Mitglieder:  qkm;  Mill.  Einw.
Dänemark  (mit  den  Par-Oeern  und  Grönland) 8 )  .  2  210  134  2,6
Schweden  447  861  5,3
Norwegen  322  987  2,3

Gesamtgebiet:  2  980  985  10,2
5 )  Postvertrag  vom  23.  Juni  1892.  Vorher,  am  10.  Juli  1888,  schon  ein  Uehereineinkommen
  (vom  1.  August  1888  in  Kraft)  über  Drucksachen  und  Zeitungen.  (Vgl.  Union
postale  1888,  S.  156).
fi )  Nachher  erneuerte  und  teilweise  abgeänderte  Abkommen  vom  19.  Juni  1875  u.  a.
Vgl.  Reis,  Histoire  dos  postes  (Luxemburg  1897],  S.  280  f.  Im  Grenzverkehr  teils  noch
billigere  Taxen.  —  Auch  für  einen  be]gisoh-französischen  Postverein  (mit  einem
Briefporto  von  15  Centimes  statt  25  Centimes)  trat  die  französische  Presse  unlängst
wiederholt  ein.  (Vgl.  Deutsche  Verkehrs-Zeitung  1906,  S.  501).  Doch  machten  die  Regierungen ­
  finanzielle  Bedenken  dagegen  geltend.
7 )  Vgl.  „L’Union  postale“  1893,  S.  179  und  1895,  S.  96.
8 )  Auch  Grönland,  2169  750  qkm,  davon  88100  gletscherlos,  mit  12000  Einw.,  gehörte ­
  bisher  mit  dazu  zu,  obwohl  das  in  der  neuesten  Publikation  des  Berner  Bureaus
nicht  mehr  ausdrücklich  gesagt  wird,  wie  1902.
            
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