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Vereinsporto:
Briefe; 3 Cents (etwa 6 Pf.) für je 2 Unzen (56,7 g); Postkarten: 1 Cent;
Drucksachen: 1 Cent für 3 Unzen (85 g), je 2 Unzen mehr 1 Cent
(= 1,93 bis 2,10 Pf).
(Die Silberdollars, nominell 4,2 M, hatten dort 1905 nur einen faktischen
Wert von 1,93 M. Auch mexikanische Dollars (2,1 M Wert) kur
sieren dort.)
Weltporto:
Briefe: 8 Cents 1 Unze, jede weitere Unze 5 Cents; Postkarten: 3 Cents;
Drucksachen: 1 Cent jede Unze.
17. Der Postverein von Hongkong.
Mitglieder; qkm:
Hongkong mit Pachtgebiet 1 053
Canton (engl. Postamt)
Macao (portugies.) 10
Mill. Einw.:
0,57
0,90
0,06
Gesamtgebiet: 1,53
Vereinsporto (1 Cent = 1,93 bis 2,10 Pf. Vgl. S. 298):
Briefe: 2 Cents (etwa 4,2 Pf.) jede V2 Hnze (14,17 g). (Briefe aus Hongkong
nach England und seinen Kolonien, nach Ägypten und China 4 Cents
je Va Unze.)
Weltporto:
Hongkong: 10 Cents 1 Unze, 6 Cents jede weitere Unze; Postkarten: 4 Cents;
Drucksachen: jede Unze 2 Cents.
18. Der Postverein Russlands mit China.
(Vgl. S. 3ll f.).
19. Die Postvereine Chinas mit Korea und Indo-'China.
(Vgl. S. 311, 310.).
B. Grenzverkehrs-Postvereine.
Bei einer Anzahl von Ländern bestehen entsprechend der
Zulässigkeit nach Artikel 20,3 des Weltpostvertrags besondere
Abkommen mit den Nachbarstaaten, wonach im Glrenzverkehr
vom Inland nach dem Ausland auf 30 km geradlinigen Abstand
vom Absendungs- bis zum Empfangspostamt Portoermässigungen
Platz greifen dürfen. Gewöhnlich gilt für solche Beziehungen
das innere oder sonst ein ermässigtes Porto statt des AVeltportos,
meistenteils jedoch nur für Briefe. In Deutschland gab es 1899 1 )
*) Vgl. „Deutsche Verkehrs - Zeitung“ 1899, Nr. 22, S. 277 (in dem
Artikel „Weltpost-Briefporto“, der auch in Kürze auf die bestehenden Post
vereine eingeht).