Zahlnngsbereitschaft-251
sind Reportgelder gegen Hereinnahme von Wertpapieren, eine
Art gedeckter Debitoren. Das Pfand ist veräußerlich, wenn die
Zahlungsunfähigkeit des Darlehnsnehmers eintritt. Als Pfand
können auch geringwertige, schwer realisierbare Werte dienen,
vielleicht solche, die von der Bank selbst emittiert, der Kundschaft
auf Kredit verkauft sind.
b) Auf einige Monate festgelegt sind häufig Lombarddarlehen
der Banken gegen börsengängige und nichtbörsengängjge
Wertpapiere sowie gegen Waren.
A. 3. Debitoren, darunter auch langfristige Industriekredite.
Zu unterscheiden sind;
a) Debitoren, gedeckt durch börsengängige und nichtbörsengängige
Effekten, durch Hypothek, Bürgschaft, Wechsel,
börsengängige Waren und andere Sicherheiten, wie Konnossemente,
Lagerscheine.
b) Nichtgedeckte Debitoren, z. B. Bankguthaben, Blankokredite,
häufig auch Rembourskredite.
c) Avaldebitoren als Gegenposten für Avalverpflichtungen.
Die Sicherheiten gedeckter Debitoren müssen nicht immer
erstklassig sein. Aus dem Verhältnis zwischen gedeckten und
nichtgedeckten Debitoren einen berechtigten Schluß zu ziehen,
ist nur dem möglich, der den Grad der durch die Deckung gewährten
Sicherheit kennt. Blankokredite gelten im allgemeinen
als viel besser hinsichtlich ihrer Sicherheit und Liquidität wie
gedeckte Kredite, da die geschäftlichen und sonstigen Verhältnisse
eines Blankokredit verlangenden Kunden mit viel kritischerem
Maßstabe gemessen werden, als wenn der Kunde zur
Sicherstellung sich erbietet.
Die Debitorensumme enthält auch die Gegenwerte der
Akzeptverbindlichkeiten der Bank, soweit Tratten auf die Bank
in Frage kommen. Schuldumwandlungen durch Trassierung
eines Kreditgläubigers scheinen seltener zu sein. Die Bilanzkritik
rechnet Debitoren nicht zu den flüssigen Mitteln, obgleich
ein Teil in kurzer Zeit eingetrieben werden kann. Man
müßte die befristeten Aktiva, also auch die Debitoren und Lombards,
trennen nach ihrer Laufzeit bzw. der Kündbarkeit der
gewährten Kredite,