Full text: Material zur Lage der Bergarbeiter während des Weltkrieges

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der kommandierende General, mich beauftragt, Sie in seinem Namen 
ablehnend zu bescheiden. 
Ich werde nach der vorgekommenen unsachgemäßen Kritik einen 
Vortrag über österreichisch-ungarische Kriegsunterstützungen auch in 
Zukunft nur dann zulassen, wenn der Wortlaut des Vortrags >mir vor 
her eingereicht und einwandfrei befunden wird. 
gez. Bürgers. 
Ueber diese sowie andere Versammlungsbeschränkungen be- 
schwerte sich der Vorsitzende des Verbandes, der Reichstagsabge 
ordnete Sachse, beim Kriegsministerium in Berlin, worauf 
Besserung eintrat. 
Die unterzeichneten vier Bergarbeiterberbände richteten an 
den Minister für Handel und Gewerbe, den Vorstand des Zechen 
verbandes in Essen und den Vorstand des Vereins für die berg 
baulichen Interessen im Bezirk Aachen folgende Eingaben: 
Essen, den 6. November 1915. 
An den Herrn Minister für Handel und Gewerbe, 
von SYdow, Exzellenz, Berlin. 
Die Unterzeichneten ersuchen im Aufträge ihrer Mitglieder 
um Berücksichtigung folgenden Antrages: 
Wir bitten, den Lohn der Bergarbeiter sowohl im staatlichen 
Bergbau des Ruhrgebiets als auch an der Saar um 10 bis 20 
Prozent zu erhöhen und die Löhne so aufzubessern, daß den am 
niedrigsten Entlohnten am meisten zugelegt wird. 
Zur Begründung gestatten wir uns anzuführen: Die Preise 
der Lebensmittel sind gewaltig gestiegen. Nach den Feststellun 
gen des Königlichen Statistischen Landesamts betrugen in den 
60 wichtigsten Marktorten die häufigsten Kleinhandelspreise 
(siehe „Reichsanzeiger" Nr. 261 vom 4. November): 
für ein Kilogramm 
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§ 
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1 SS. 
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1 
§5 
1 
© 
83 
Septbr. 1918 
39,6 
45,4 
49,8 
7,1 
269,7( 37,5 
29,9 
52,7 
29,1 
48,6 
Septbr. 1014 
61,4 
63,3 
76,9 
8,4 
273,9 44,8 
37,8 
60,4 
33,1 
58,6 
Septbr. 1915 
123,0 
129,7 
164,1 
10,8 
417,11 52,8 
40,3 
68,4 
40,0 
141,5
	        
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