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vor dem Kriege
gegenwärtig
l Pfund Fleisch
0,70— 1,0< >
Mk.
2,00—4,20
Mk.
1 Pfund Wurst
0,40—1,60
2,00—4,20
1 Pfund Speck
0,80-1,10
2,70—6,50
1 Pfund Käse
0,60—1,00
2,40—4,50
l Pfund Zucker
0,lö—0,2o
„
0,32—0,36
I Pfund Butler
0,80—1,60
„
2,40—7,00
I Pfund Schmalz
0,60 - 1,00
„
3,80-5,00
1 Pfund Margarine
0,60—0,90
2,00—2,40
1 Pfund Marmelade
0,28 - 0,45
1,20—2,40
1 Pfund Sauerkraut
0,OS—0,06
0,14—0,16
1 Pfund Zwiebeln
0,08—0,13
0,25—0,35
1 Pfund Aepfel
ü,lö—0,2ö
„
0,60—1,20
1 Pfund Fische
0,20—0,30
„
1,20—2,00
1 Liter Oel
0,80- 0,90
8,00-12,00
1 Liter Milch
0,18—0,24
„
0,28—0,38
l Ei
0,06—0,10
,,
0,25—0,35
1 Hering
0,04 0,08
0,35-0,80
1 Zentner Kartoffeln
2,00-3,00
5,00 — 5,50
1 Mittagsmahl Ge,nüs«'
0,25—0,40
„
0,80—1,30
V* Pfd. Seife (Stück)
0,08-0,10
„
0,40-3,'JO
1 Paar Grubeusmuhe
5,00—6,00
,,
18,00-25,00
„
Grubenklcidung (Hautjacke,
Hofe, Jucke)
5,00 - 6,00
„
18,00-15,00
„
*) Für eine mittelstarke Familte.
Zu berücksichtigen ist bei der Beurteilung der Lohnhöhe und
der Lebensmittelpreise, daß die Bergarbeiter wegen ihrer schweren
Arbeit eines großen Kräfteverbrauchs ausgesetzt sind und
deshalb reichlich ernährt werden müssen, sollen sie arbeitsfähig
bleiben. Sie werden von der großen Teuerung der Lebensmittel
also härter betroffen, wie andere, weniger schwer arbeitende
Volkskreise. Da die Rationen für die weitaus meisten
unserer Arbeiter, obgleich ihnen Zusatzmengen gegeben werden,
nicht ausreichen, müssen, wenn eben möglich, größere Quanten
nichtrationierter Nahrungsmittel („Auslandsware", ferner Gemüse,
Obst, Fische usw.) zugekauft werden, wofür dann wahrhafte
Apothekerpreise anzulegen sind. Ohne diese Zukäufe ist
aber der notwendige Nahrungsbedarf der Arbeiterfamilien einfach
nicht zu decken. Wir bitten zu beachten, daß nur der relativ
kleine Teil der Belegschaften, der namhaft über den Durchschnitt
der Hauerklasse entlohnt wird, wirtschaftlich in der Lage
ist, die behördlich rationierten Nahrungsmittelmengen durch Zukauf
nichtrationierter oder sogenannter „ausländischer" Waren
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