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Bundesrat, daß er die einzelnen Bundesstaaten dazu bewegt
durch Ueberlassuna fiskalischen Grund und Bodens, die Beschaffung
und Ausschließung geeigneten billigen Baulandes zu veranlassen.
Schon heute ist in den hiesigen Industriebezirken die
Wohnungsnot eine sehr großem ebenso verhält es sich in anderen
Industriegegenden Deutschlands, und müssen schon jetzt alle Vorkehrungen
getroffen werden, sollen nicht bei Friedensschluß Tau
sende von Familien obdachslos dastehen.
In der Hoffnung, daß der Bundesrat unsere Eingabe berücksichtigt,
zeichnet
hochachtungsvoll!
Der Vorstand des Verbandes der Bergarbeiter Deutschlands.
Zur Lage der Saarbergarbeitcr.
Die unterzeichneten Organisationsleitungen wandten sich mit
folgendem Schreiben an den Minister für Handel und Gewerbe:
Saarbrücken, den 6. Juni 1618.
An den Herrn Minister für Handel und Gewerbe
Exzellenz Dr. Sydow, Berlin.
Die unterzeichneten Vertreter der beiden Bergarbeiterorganisationen
des Saarreviers gestatten sich, Ew. Exzellenz ganz
ergebenst mitzuteilen, daß sich seit unserer letzten Aussprache
mit der Königlichen Bergwerksdirektion am 17. Mai d. Js.
unter den Bergarbeitern des Saarreviers eine Erregung bemerkbar
macht. Wjr wollen nicht verfehlen, Ew. Exzellenz
darauf aufmerksam zu machen, und verbinden damit die Bitte,
die berechtigten Wünsche der Bergarbeiter zu erfüllen. , Die
beiden Organisationen werden sich gestatten, nebenher einen
ausführlichen Bericht über die heutige Lage der Saarberglerne
einzusenden, und zeichnen
mit vorzüglicher Hochachtung, ergebenst!
Für den Gewerkverein christl. Bergarbeiter Deutschlands:
gcz. Fritz Kuhnen.
Für den Verband der Bergarbeiter Deutschlands:
gez.: Franz Pokorny.
Außerdem wurde dem Minister für Handel und Gewerbe
durch die Bezirksleitung unseres Verbandes folgender Bericht
über die Lage der Saarbergarbeiter übersandt:
„Saarbrücken, den 8. Juni 1918.
An das Ministerium für Handel und Gewerbe,
zu Händen Sr. Exzellenz Dr. Sydow, Berlin.
Tie Unterzeichnete Bezirksleitung des Verbandes der Bergarbeiter
Deutschlands erlaubt sich, nach Aussprache und Verstän-