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Stifte zu Admont das Bergbaurecht auf allen dessen Gründen 1 mit
dem Bemerken, daß das Stift von Salzburg erhalten, Salzburg es aber
de regalibus imperii habe.
Die Urkunde 56 vom 7. März 1187 enthält die Verleihung des
Bergbaurechts an das Erzstift zu Magdeburg in einem diesem gehörigen
Waldesteile durch Friedrich I.
In der Urkunde 57 2 vom 18. Mai 1193 verleiht Heinrich VI. dem
Kloster Ebersberg auf dessen Besitzungen;
„quaecunque generantur in homo vel quae latent sub terra, sive
sint venae salis, vel ferri, argenti, vel auri, vel cujuslibet metalli.“
Die Urkunde 58 ist Wiederholung der in Urkunde 54 gegebenen
Bergbauerlaubnis durch König Heinrich VI.
Durch die Urkunde 59 3 vom 10. März 1205 bestätigt König
Philipp dem Stifte zu Berchtesgaden einen in dessen Besitz befindlichen
Wald;
„et ea, quae intra terminos ipsius foresti, quae erant imperii
in venationibus, piscationibus, pascuis, cultis et incultis, et quae
in salis vel in cujuslibet metalli venis subterraneis inveniri aut
elaborari potuerint.“
Die Urkunde 60 4 enthält das Privileg, durch das Herzog Wilhelm
von Braunschweig 1205 dem Stifte zu Lüne verleiht an der Lüne
burger Saline:
„ut singulis Fluminibus jam dictarum Dominarum (zu Lüne),
quadraginte Urne de communi Sulta adderentur.“
Der Herzog war Inhaber des Regals 5 .
In der Urkunde 61 vom 23. November 1208 wiederholt Otto IV.
die in Urkunde 59 ausgestellte Verleihung.
Die Urkunde 62 6 vom 12. Mai 1216 enthält die Beleihung des
Grafen von Henneberg durch Friedrich II.
1 Pez, Thesaurus anecdotorum tom. III, pars 3, p. 676. v. Muchar III lo5
(aus dem Admonter Saalbuche).
2 Hundii Metropolis II p. 191.
8 Außer an den bei Böhlau zitierten Stellen noch in Hundii Metropolis
II p. 122, 123.
4 Bei Jung in dessen Sylloge Documentorum p. 74, 75 (dem Anhänge zu
dessen Schrift De jure salinarum).
8 S. oben zu Urkunde 45.
6 Schoettgenii et Kreyssigii, Dipl, et script. pp. I p. 558 und sonst s. Böhlau.
Hinzuzufügen ist dessen Zitaten noch Böhmer, Regest, von 1198 bis 1254, Stutt
gart 1849, S. 87.