Personen tatsächlich britische Untertanen sind; viele davon
haben unter der britischen Regierung Posten bekleidet
und während des letzten Krieges (des von 1812 bis 1815)
Indianer angeführt.“
Es folgt eine Beschreibung, wie der heimliche Handel
mit Whisky von Astors Agenten betrieben wurde, und zur
Erklärung wird angeführt, daß man es für ungesetzlich
erachte, das Zeugnis eines Indianers gelten zu
lassen! Mit anderen Worten: man durfte die Indianer
betrunken machen, beschwindeln, ausplündern und hin-
morden, wie wir gesehen haben, aber ihr Zeugnis im Zivil-
oder Strafprozeß wurde nicht als rechtsgültig anerkannt.
Der Bericht zeigt weiter, wie Astor ehrliche Beamte, die
seine Methoden darlegten, verdächtigte und zu erreichen
suchte, daß sie aus dem öffentlichen Dienst entfernt
wurden,
Am 14. Januar 1822 legte Senator Johnson dem Senat
der Vereinigten Staaten über Astors Ämerikanische Pelz-
gesellschaft einen langen Bericht von McKenney vor, der
von dem „abenteuerlichen Kaufmann“ spricht, „geschickt
in den Künsten des Betruges und der Spekulation, der nur
immer auf Profitmachen aus ist“, und wie offensichtlich
lie Wirkungen auf die Indianer seien: Bedürftigkeit, Leid
und Tod.
McKenney weist mit Betrübnis auf den Anblick in-
tellektueller und moralischer Erniedrigung hin, wozu ein
derartiger Handel diese unglückliche Rasse verdamme,
und beschreibt den Handel als „wesentlich erniedrigend
in seinem Charakter und verhängnisvoll in seinen Kon-
sequenzen, denn es ist das Hauptgeschäft solcher Händler,
allem, was wie eine Reform aussieht, Widerstand zu leisten.
Das sind die Gründe für die Armut und das Elend, das
zinen so großen Teil ihres Volkes bedrückt. Schuld ist die
überlegene Intelligenz und die grenzenlose Geldgier auf
der einen Seite, die sich über politische und moralische
Bedenken hinwegsetzt, und die unaufgeklärte und abhängige
Lage der anderen Seite.“ McKenney fährt fort:
» +. Es kann nicht zugegeben werden, daß das Gerede
von der Hinterlist und Grausamkeit des Indianers ein