Geometrischer Exkurs.
Die Millschen Beispiele der Theorie der internationalen
Werte in der Darstellung Edgeworths.
Edgeworth macht in seiner „Theory of International Values‘““
(Economic Journal IV, London 1897, S. 61off.) einen Querschnitt
durch die Beispiele Mills, der auch in unserer Darstellung zum
Ausdruck kommt. Die Trennung in zwei Reihen von Beispielen ent-
sprechend den SS 1-—5 einerseits und den $$ 6—8 andererseits
ist bedingt durch die besondere Betonung des Einflusses der durch
den internationalen Handel freigesetzten produktiven Kräfte
eines Landes in den letztgenannten Paragraphen. Im übrigen
ist die Theorie Mills zu gliedern nach den Variationen der Voraus-
setzungen, die Mill in den beiden eben genannten Reihen gleich-
artig vornimmt. Jeweils die ersten Beispiele der beiden Reihen
enthalten die Voraussetzungen I. konstanter Kosten, 2. umgekehrt
proportionaler Bewegung von Preis und Nachfrage. Die erste von
ihnen bleibt für die ganze Theorie bestehen, die zweite wird in
den späteren Beispielen fallen gelassen. Die geometrischen Figuren
Edgeworths beziehen sich auf die Fälle der umgekehrten Pro-
portionalität der Nachfrage zum Preise (A) und auf die Fälle der
größeren bzw. kleineren Elastizität derselben (B). Fig. 1—3 ent-
sprechen den Fällen, die im! Text! S. 23—24 erörtert werden,
Fig. 4 und 5 denjenigen auf 5. 27.
Voraussetzung A: Die Nachfrage verhält sich umgekehrt
proportional zum Preise.
1. Fall: England: Tuch: Leinen = I00: 100.
Deutschland: Tuch: Leinen — 100: 200.
England bietet 1000000 Ellen Tuch an, Deutschland 2000000
Ellen Leinen. Der Preis stellt sich auf 100:200 (18. Kapitel,
8 7, x. Beispiel).
Projizieren wir diese Beziehungen in ein Koordinatensystem
wie in Fig. 1, deren Abszisse x-Mengen Tuch in Ellen, deren Ordi-
wWeigmann, Internat. Handel. 3