Wechselverkehr der Banken. »
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a) Markwechsel, i. Zur Gutschrift per Verfall im gewöhn
lichen Kontokorrentverkehr mit dem Kunden. Sie werden mit
einem Wechsel-Konto (Platzwechsel-, Rimessenwechsel-, Wech
sel-Konto) verrechnet (S. 200). 2. Zur Diskontierung als Mittel
der Geldbeschaffung für den Kunden = Diskontwechselverkehr.
3, Zur Gutschrift nach Eingang unter Aufgabe = Inkassowechsel
(S. 197, 208).
h) Kurswechsel, Devisen (S. 210).
c) Aktive Depot- oder Sicherheitswechsel (S. 179 f.).
II. Passiver Verkehr:
a) Tratten und Akzepte im Kontokorrentverkehr (S. 201).
b) Tratten infolge eines Akzeptations- und Rembours
kredits (24. Abschnitt).
c) Passive Sicherheitswechsel, Bürgschaftswechsel infolge
Garantieübernahme (S. 1791'.).
Zu I a 2.) Der Diskontwechselverkehr der Banken.
a) Beispiel: Eine Bank kauft M. 12 000,— fällig am 31. Ok
tober unter Abzug von ,, 126,50 für 5 % Diskont
für M. 11 873,50 Barwert.
Wie ist der Diskontwechsel mit Rücksicht auf den Diskont
abzug zu verrechnen? Es gibt folgende Möglichkeiten:
1. Verbuchung auf einem Umsatzerfolgs-Konto (Bestand-
erfolgs-Konto), und zwar
a) auf einem eingliedrigen Konto. Die Verrechnung des
Biskonterfolges als Gewinn wird am Jahresschluß oder monatlich
aachgeholt (vgl. unten).
h) Oder auf Tabellen-Konten mit sofortiger Trennung der
Bestand- und Erfolgsrechnung.
c) Nachweis des Erfolges in einem Nebenbuch, im Wechsel-
s kontro oder Rimessenbuch, das eine durch Spalten für den
Diskont, die Provision und sonstige Unkosten erweiterte Ein
teilung erhält.
2. Verbuchung auf zwei Konten;
a) eines für den Nennwert der Wechsel, eines für den Dis
kontabzug (Wechsel-Konto, S. 200, und Diskont-Konto).
b) Eingangs- und Ausgangswechsel-Konto werden getrennt.