Full text: Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

*) Kosten eines Handlungsreisenden (Reisevorschuß, -nachschuß, 
Gehalt) sowie Gehälter und Tagegelder eines Provisionsreisenden. Eine 
Nebenverrechnung kann die Ausgaben für die einzelnen Reise- und Ab 
satzgebiete, auch die Rentabilität des Reisevertriebes (Kosten: Absatz), 
die Aufträge des Reisenden kontrollieren. 
2 ) Die Selbstkosten der Muster werden vom Waren-Konto auf das 
Soll des Musterspesen-Kontos übertragen (vgl. 32. Abschnitt, III. Beispiel). 
s ) Arbeitslohn, Packmaterialien, im Falle der Selbsterzeugung über 
dies Abschreibungen, Reparaturen der Maschinen, Kraftkosten, Werkzeug 
verbrauch werden dem Sonder-Konto belastet; erkannt wird es für den 
Erlös verkaufter Verpackungsstücke und die Vergütung der Waren-Ab- 
nehmer. 
*) Wegen der Mengenverluste vgl. S. 114, Verluste an Forderungen 
S. 238, die allgemeinen Verwaltungskosten S. 244, Unterhaltungskosten 
2. Für Retourwaren, Rabatt und Skonto werden Sonder 
konten geführt. 
Die Anschaffungskosten — d. i. der Preis der Waren am Ein 
kaufsort, sämtliche Einkaufs- und Bezugskosten am Einkaufs 
ort, während der Ortsveränderung und am Bestimmungsort — 
werden verrechnet: 
a) Durch unmittelbares Zuschreiben auf die Sollseite des 
Waren-Kontos. 
b) Durch Vermittlung eines Zwischen-Kontos für die Waren 
bezugskosten — Warenspesen-Konto, Fracht- und Zollspesen- 
Konto —, dessen Betrag nach der Kalkulation oder periodenweise 
auf Waren-Konto bzw. auf die Waren-Konten anteilsmäßig über 
tragen wird. Der Abschluß dieser Hilfs- Konten durch Gewinn- 
und Verlust-Konto gibt ein unrichtiges Bild des Umsatzgewinnes. 
B. Die Kosten der Veräußerung: 
1. Die allgemeinen Vertriebskosten — Reisespesen x ), Muster 
kosten 2 ), Reklame, Agentenunkosten, Inkassokosten für den 
Einzug der Kaufpreisforderungen, Kosten der Verpackung — 
Emballage 3 ) — können auf Sonder-Konten verrechnet werden, 
die "durch Gewinn- und Verlust-Konto oder Waren-Konto oder 
das allgemeine Unkosten-Konto abgeschlossen werden 4 ). 
2. Die besonderen Verkaufskosten: a) Rabatt, d. i. ein Preis 
nachlaß an Wiederverkäufer als Vermittlungsgebühr und an
	        
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