Bankbuchhaltung.
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2. Die Saldi werden auf Fabrikations-Konto und Verkaufs-Konto
übertragen, so daß diese Konten Nettoüberschüsse als
Erfolgssaldi darstellen.
3. Die Saldi der Spezialkosten-Konten werden zunächst auf
einem Sammel-Konto zusammengetragen und von da anteilsmäßig
auf die Fabrikations-Konten und die Konten der Hilfsbetriebe
übertragen.
4. Eine besondere Art der Verrechnung der allgemeinen Unkosten
durch Einschiebung eines Unkostenverrechnungs-Konto
behufs Unterscheidung zwischen tatsächlichen und verrechneten
Unkosten zeigt das Beispiel S. 278 u. 283.
33. Abschnitt.
Die Verrechnung im Bankgeschäft 1 ).
Warenhandel und gewerbliche Betriebe sind verhältnismäßig
einfache und einheitliche wirtschaftliche Typen. Schwieriger,
weil vielgestaltiger, ist es, die Tätigkeit der Bankgeschäfte
m einer konzentrierenden, systematisierenden Übersicht zusammenzufassen.
Der nachstehende Versuch ist ein Verlegenbeitsprodukt
des Systematikers, dessen Richtigkeit oder Mangelhaftigkeit
für den hier zur Erörterung stehenden Stoff belangh)s
ist.
Die Geschäfte der Kreditbanken lassen sich wie folgt
gruppieren:
M Literatur: Bender, Die Buchführ, im Bankgeschäft 5. Auf!. Berl n
(o. J., G. Regenhardt). Brosius, Lehrb. d. Bankbuchhalt., 2 - Auf U I *P .f
1911. Swoboda, Das Bankgeschäft, 3. Aufl., Berlin 1892. Buchwald, Technik
des Bankbetriebes, 7. Aufl., Berlin 1912. Thorwart, Die dopp. Bucht. u
ihre Anwendung für Vorschuß- u. Kreditgenoss , Wiesbaden 1898. Aue
Lehrb. der Buchhalt, von Ziegler (III. Teil, Wien 1907), Sc i tr • ’
4- Aull, Wien 1905), Reisch-Kreibig (I. Bd.), Schaer (Kaufm. U ” ien ™-stunden,
Simon-Berlin) enthalten wertvolle Beiträge. Vollborn,
führ, für Vorschuß- und Kreditvereine, Berlin 1900. Borges, ie
der Manipulation und Buchhalt, der Banken, Wien 1903. I unten orf,
Defraudationsschutz, Brünn 1903. Meelboom-Hannajord, Bank Bookkeeping
and Accounts, 2 nd ed. London 1904 (Gee & Go.)*