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DepotgeBchäft.
Buchungen der Md. Kreditbank:
1. Abrechnungs-Konto (Reichsbank)
an Wechsel-Konto "| , n7mn
an Scheck-Konto j U UW
2. Folgende an Abrechnungs-Konto
Tratten-Kto 80 000 (Tratten von der Diskontbank
vorgezeigt).
Domizilwechsel-Kto. 54 000 (Domizilwechsel).
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3. Der Saldo wird durch Reichsbankgiro-Konto ausge
glichen :
Abrechnungskonto an Reichsbankgiro.. 27 000.
Der Abrechnungsverkehr wird in einer Clearing-Prima-Nota
oder einem besonderen Kassenbuch für die Abrechnung oder wie
Bargeld im gewöhnlichen Kassenbuch verbucht.
E. Das Depotgeschäft.
Offene oder geschlossene Depots zur Aufbewahrung geben zu
einer besonderen Verbuchung in den Verrechnungsbüchern keine
Veranlassung. Die Verwahrungsgebühren werden gewöhnheb
einem Depotgebühren-Konto gutgeschrieben. Soweit die Führung
von Depotbüchern gesetzlich vorgeschrieben ist, sind die über
nommenen Wertpapiere nach Gattung, Nennwert, Nummern
oder sonstigen Unterscheidungsmerkmalen der Stücke in diese
Bücher einzutragen. Gewöhnlich werden zwei Depotbücher
geführt:
1. Im Effektendepotbuch, in der Praxis „totes“ Depotbuch
genannt, werden die hinterlegten Wertpapiere nach Gattungen
gruppiert, die Nennwerte der eingehenden Effekten zu-, der der
ausgehenden abgeschrieben. Der Saldo weist die Summe der
hinterlegten Papiere nach. Das Effektendepotbuch ist für die
Verwaltungszwecke unentbehrlich (Kontrolle der Verlosung»
Kündigung, Konvertierung, Umtausch, Einlösung der Zinsen und
Gewinnanteilscheine usf.). Es kontrolliert die Aufzeichnungen im
au! sie bezogene und heute fällige Wechsel, für Schecks usw. im Besitze
der Mitteldeutschen; hingegen hat sie von der Mitteldeutschen 80 000 zo
fordern für Forderungspapiere, die, auf diese Bank bezogen, heute fällig
sind und von der Diskontobank an den Schuldner ausgeliefert wurden.