Full text: Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

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Organisation der Baakbuchhaltcmg. 
folgt (a = Auftrag des Kunden N. N. als Käufer, v == Verkaufs 
aufträge): 
Links 
al) An Kontokorrent des Verkäufers 
für die Ankäufe. 
v2) Kontokorrent des Auftraggebers 
für den Verkaufserlös. 
Rechts 
a2) Kontokorrent des Auftragebers 
für die Abrechnung der gekauf 
ten W. ■(= Anschaffungskosten), 
vl) Kontokorrent des Käufers der 
für N. N. verkauften W. 
Anschaffung und Verkauf werden als durchlaufende Posten 
verbucht; neben den Umsätzen zeigt das Konto den Ertrag des 
Kommissionseffektengeschäftes, der auf Provisions-Konto über 
tragen werden kann. 
Über die innere Organisation der B. in Bankbetrieben mögen die 
folgenden Beispiele unterrichten 1 ): 
Bank I. 
Des ungeheuren Buchungsmaterials wegen mußte eine weitgehende 
Arbeitsteilung in der Buchung der Primanota eingeführt werden. 
Diese wird zunächst auf lose Bogen gebucht. Hier finden möglichst 
kollektive Buchungen statt (S. 47f.). Die Buchung erfolgt aus den Briefen 
und wird durch Vergleichung mit den Kassenaufstellungen kontrolliert. 
Die Übertragung der Primanotaposten erfolgt in eine große Reihe 
von Spezialhauptbüchern (S. 48b/?, 166), von denen jedes einem Sammel 
konto in dem möglichst konzentrierten Zentralhauptbuche entspricht, das 
aus den Spezialhauptbüchern gewonnen wird. 
Während im Zentralhauptbuche beispielsweise nur ein Effekten- 
Konto besteht, enthält das (Spezial-) Effektenhauptbuch zahlreiche Konten 
für die einzelnen Effekten. Diese Konten werden stets mit Kolonnen für 
den Nennwert geführt, so daß eine Kontrolle der Bestandsverrechnung 
ermöglicht wird. 
Spezialhauptbücher für das Kontokorrent-Konto des Zentralhaupt 
buches sind die Kontokorrentbücher. 
Zum Zwecke der täglichen Kontrolle wird zwischen Spezial- und 
Zentralhauptbuch ein Kontrollbuch eingeschoben, das nur die Saldi ver 
rechnet. 
Das Kontokorrentbuch, in das lediglich aus den ein- und ausgehenden 
Briefen gebucht wird, wird stets von zwei Personen geführt, von denen die 
eine in dem eigentlichen Kontokorrentbuch, die andere in einem zweiten 
Kontokorrentbuche in der Weise arbeitet, daß die nach der französischen 
x ) Nach der österr. Handelsschulzeitung 1903 u. 1904. Vgl. auch 
Buchwald, der die deutschen Verhältnisse ausführlich schildert, dann die 
Z. f. hw. F. 1907 ff.
	        
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