Der Geschäftsbetrieb.
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inventar und Inventarbilanz an sich sind eine Bestandsbuch
lührung einfachster Art. Zu ihr zählt theoretisch auch die so
genannte einfache B., deren praktische Ausgestaltung jedoch so
sein kann, daß sie eine mehr oder weniger vollkommene Bestands
und Erfolgsbuchführung ist. Die doppelte B. ist eine vollständige,
streng systematisch durchgeführte, in ihrer Art vollkommene
Bestands- und Erfolgsbuchführung. Eine reine Erfolgsbuch
führung nach Formel (5) ist theoretisch möglich, praktisch jedoch
von kaum erfüllbaren Voraussetzungen abhängig (Umsatzge
winne, vgl. 12. Abschnitt). Sie ist das Ideal einer Buchführung.
Die Bestandsbuchführung gibt nur den Gesamterfolg, den
schließlichen Vermögenszuwachs oder die Vermögensverminde-
nmg der Gesamtunternehmung an (vgl. S. 20). Es fehlt ihr eine
Analyse dieses Gesamterfolges, da ihr Hauptziel der Nachweis
der Bestände und des Kapitals ist. Die reine Erfolgsbuch
führung hingegen gibt keinen Nachweis des Kapitals, hingegen
eine mehr oder weniger spezialisierte Analyse oder Zergliederung
des Erfolges, eine Auseinanderlegung des Reingewinns oder Rein-
verlusts in Einzelgewinne und Einzelverluste (siehe S. 31).
Die Bestanderfolgsbuchführung vereinigt die Bestandsver
rechnung mit der Erfolgverrechnung und ist somit in dieser Hin
sicht die vollkommenste Form einer Rechnungsführung.
5. Abschnitt.
Die Geschäftsfälle (der Geschäftsbetrieb).
Infolge des Geschäftsbetriebes werden Vermögen, Schulden
und Kapital ununterbrochen verändert. An der Hand typischer
Beispiele sollen die möglichen Fälle erörtert werden:
B Vermögen und Schulden werden verändert:
u) Die Zusammensetzung des Vermögens hat sich verändert: Ein
Wechsel (800) wird beim Akzeptanten einkassiert; ein
Schuldner bezahlt seine Schuld (500). An die Stelle einer
Wechselforderung tritt Bargeld, im anderen Falle tritt Bar
geld an die Stelle der Buchforderung.
h) Die Zusammensetzung des Vermögens und der Schulden wird
verändert: Man kauft Wertpapiere (2400) auf Kredit. Der
Leitner, Buchhaltung und Bilanzkoude. I. 6. <1. 7. Aufl. 3