Full text : Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Der  Einfachheit  halber  erfolgt  die  Hergäbe  der  Unterschrift  der  Konfortialführerin
  auf  sämtliche  Wechsel.  Würden  sie  pro  rata  der  Beteiligung ­
  erfolgen,  so  müßten  die  Abschnitte  immer  in  Höhe  der  Quoten  ausgeschrieben ­
  werden.
Der  Gewinn  des  Konsortiums  an  diesem  Geschäft  besteht  lediglich ­
  aus  dem  Unterschied  zwischen  dem  Zins,  den  die  Konsortialführerin
der  Müller  AG.  berechnet,  und  dem  Reichsbanksatz.
Die  ^.-Bank  zieht  die  anderen  Konsortialbanken  zur  Mithaftung
heran,  indem  sie  ihnen  folgendes  Schreiben  zugehen  läßt:
Von  der  Müller  AG.  wurden  uns  heute  zum  Diskont
RM  1  000  000  —  per  24.10.  Aussteller
eingereicht,  die  wir  der  Einfachheit  halber  mit  unserem  Giro  versehen
haben.  Entsprechend  Ihrer  Quote  von  25  %  haben  wir  Sie  auf  einem  in
unserer  Konsortial-Abteilung  geführten
Wechselanteilkonto  Müller  AG.
mit  RM  250  000.—  belastet  und  bitten  Sie,  uns  die  Ordnungsmäßigkeit
dieser  Belastung  zu  bestätigen.
Von  dem  erzielten  Diskontunterschied  entfallen  auf  Ihren  Anteil
RM  950.—,
die  wir  Ihrem  Konto  bei  uns  gutgeschrieben  haben.
Auf  Grund  dieses  Briefes  bucht  die  Konsortial-Abteilung  der  ^.-Bank:
Per  6-Bank,  Wcchselanteilkonto  Müller  AG.
An  Kreditkonsortium  der  Müller  AG.
anteilige  Haftung  an  den  am  24.  7.  diskontierten  RM  1000  000.—
per  24.  10.
RM  250  000.—  Wert  24.  10.
Die  Buchung  für  die  6-Bank  lautet  genau  so.
Die  Haftung,  die  die  Konsortialführerin  selbst  zu  übernehmen  hat,
verbucht  sie:
Per  Internes  Wechselanteilkonto  Müller  AG.
An  Kreditkonsortium  der  Müller  AG.
unsere  anteilige  Haftung  an  den  am  24.  7.  diskontierten  RM  1  000  000.—
per  24 -  10 -  RM  600  000—  Wert  24.  10.
Der  Diskontgewinn  (Differenz  zwischen  genommenem  und  gegebenem ­
  Zins)  wird  den  Konsorten  durch  folgende  Buchung  gutgeschrieben:
            
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