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Folgende: In dieser Voraussetzung werde ich mit
Ihnen sprechen und sende ich Ihnen dieses Manuskript.
Irre ich auch in dieser Voraussetzung, so bewahren Sie
meinen Brief dennoch. Es ist nichts darin, worauf ich
nicht stolz sein könnte, und Sie sollen es behalten als ein
Andenken an einen Mann, der die Erinnerung an Sie,
o meine „letzte Rose", ewig und, wie es auch kommen
niag, heilig halten und verehren wird. Dieses Manuskript,
junges Mädchen, soll Ihnen bleiben als eine Trophäe
der Anziehungskraft Ihres Wesens, denn früher oder
später wird die Zeit kommen, welche Ihnen bezeugen
wird, daß es keine kleine und verächtliche Erinnerung
ist, einem Manne meines Schlags daö Gefühl der Liebe,
den Gedanken an Vermählung eingeflößt zu haben.
Der Gedanke an Vermählung! Bis jetzt war meine
Liebe nur ein verzehrendes Feuer für die Frauen, welche
sich darein stürzten. Ich kenne kein Weib, welches, auch
nur einen Augenblick überzeugt, daß der Gedanke an
eine Verbindung mir erträglich sein könnte, nicht eiligst
mich zu fesseln bemüht sein würde. Ich sage Ihnen,
daß ich deshalb junge Mädchen immer vermieden habe.
Zweimal nur sprach ich von Liebe mit jungen Mädchen,
die mich leidenschaftlich liebten und die in mir den
Wunsch erweckt hatten, sie zu besitzen. Und in beiden
Fällen fing ich mit dem Geständnis an, daß ich sie nie
heiraten würde! Außer diesen zwei Ausnahmen hielt ich
mich nur an verheiratete Frauen, deren „verzogenes Kind"
ich war, wie sie es einmal nannten, und von denen
einige mich wirklich liebten. Sie wissen, daß Frauen,
wenn sie lieben, die Gewohnheit haben, immer Fragen zu
stellen. Und es gab nicht eine, der ich nicht mit gewohnter