Full text: Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Weitere Posten der Passivseite sind: Kreditoren (Depositen, und 
Kontokorrentgelder, Guthaben auf Jnkassokonto), Betrag der umlaufenden 
Noten, Gewinnvortrag. 
Auf der Aktivseite sind die Effektenbestände, der Barbestand und 
die Guthaben bei anderen Banken, die Wechselbestände, die Debitoren und 
die Summe, mit der die Bankgebäude zu Buch stehen, angegeben. 
Das Gewinn- und Verlust-Konto (protit and losses) enthält 
auf der rechten Seite den Gewinnvortrag und den Reingewinn, auf 
der linken Seite den Verteilungsplan: 2lV 4 % Dividende werden auf 
das eingezahlte Kapital ausgeschüttet, und zwar in 2 Raten; von der 
Dividende wird die Einkommensteuer gekürzt. 
Die 3 letzten Posten zeigen die Höhe der Abschreibungen, die Zu 
weisung an den Reservefonds und den Gewinnvortag in neuer Rechnung. 
4. Das Bankwesen in den vereinigten Staaten von Amerika. 
Wie in vielen andern Ländern, ist auch in den Vereinigten Staaten von 
Amerika der Begriff „Bank" mit dem der „Notenbank" identisch gewesen. 
Das Recht, Noten auszugeben, war gewissermaßen ein Bestandteil des 
Rechts, Bankgeschäfte überhaupt zu betreiben. 
H 0 l d s w 0 r t h x ) gliedert die amerikanischen Banken in Privatbanken 
und in korporierte Banken. Bei den inkorporierten Banken 
wieder kann man unterscheiden: 
1. Sparbanken (savings Lanks), 
2. trust Companies, 
3. Handelsbanken, 
a) Staatenbanken, 
b] Nationalbanken, 
4. Bundesreservebanken, 
5. Landwirtschaftliche Kreditanstalten. 
Aus die Nationalbanken und Bundesreservebanken wird 
an anderer Stelle (bei ausländischen Notenbanken) zurückzukommen sein. 
Die zahlenmäßig stärkste Gruppe ist die der S t a a t e n b a n k e n (Ende 
1926 betrug ihre Zahl rund 20 200). Sie sind von den Einzelstaaten inkor 
poriert. Von dem ihnen zustehenden Recht der Notenausgabe können sie 
st Money and Banking. New Jork 1925. S. 151.
	        
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