Full text : Geld-, Bank- und Börsenwesen

106

Weitere  Posten  der  Passivseite  sind:  Kreditoren  (Depositen,  und
Kontokorrentgelder,  Guthaben  auf  Jnkassokonto),  Betrag  der  umlaufenden
Noten,  Gewinnvortrag.
Auf  der  Aktivseite  sind  die  Effektenbestände,  der  Barbestand  und
die  Guthaben  bei  anderen  Banken,  die  Wechselbestände,  die  Debitoren  und
die  Summe,  mit  der  die  Bankgebäude  zu  Buch  stehen,  angegeben.
Das  Gewinn-  und  Verlust-Konto  (protit  and  losses)  enthält
auf  der  rechten  Seite  den  Gewinnvortrag  und  den  Reingewinn,  auf
der  linken  Seite  den  Verteilungsplan:  2lV 4 %  Dividende  werden  auf
das  eingezahlte  Kapital  ausgeschüttet,  und  zwar  in  2  Raten;  von  der
Dividende  wird  die  Einkommensteuer  gekürzt.
Die  3  letzten  Posten  zeigen  die  Höhe  der  Abschreibungen,  die  Zuweisung ­
  an  den  Reservefonds  und  den  Gewinnvortag  in  neuer  Rechnung.
4.  Das  Bankwesen  in  den  vereinigten  Staaten  von  Amerika.
Wie  in  vielen  andern  Ländern,  ist  auch  in  den  Vereinigten  Staaten  von
Amerika  der  Begriff  „Bank"  mit  dem  der  „Notenbank"  identisch  gewesen.
Das  Recht,  Noten  auszugeben,  war  gewissermaßen  ein  Bestandteil  des
Rechts,  Bankgeschäfte  überhaupt  zu  betreiben.
H  0  l  d  s  w  0  r  t  h  x )  gliedert  die  amerikanischen  Banken  in  Privatbanken
und  in  korporierte  Banken.  Bei  den  inkorporierten  Banken
wieder  kann  man  unterscheiden:
1.  Sparbanken  (savings  Lanks),
2.  trust  Companies,
3.  Handelsbanken,
a)  Staatenbanken,
b]  Nationalbanken,
4.  Bundesreservebanken,
5.  Landwirtschaftliche  Kreditanstalten.
Aus  die  Nationalbanken  und  Bundesreservebanken  wird
an  anderer  Stelle  (bei  ausländischen  Notenbanken)  zurückzukommen  sein.
Die  zahlenmäßig  stärkste  Gruppe  ist  die  der  S  t  a  a  t  e  n  b  a  n  k  e  n  (Ende
1926  betrug  ihre  Zahl  rund  20  200).  Sie  sind  von  den  Einzelstaaten  inkorporiert. ­
  Von  dem  ihnen  zustehenden  Recht  der  Notenausgabe  können  sie
st  Money  and  Banking.  New  Jork  1925.  S.  151.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.