Full text : Die Fremdenfrage im schweizerischen Wirtschaftsleben

138  -

sein  könnte,  Uni  durch  Jas  Ergebnis  dieses  Ad  Schnittes, ­
  daß  mehre,  als  die  Hälfte  der  Fremden  als  mit
der  Schweiz  wirtschaftlich  verwachsen  gelten  können,
werden  lie  Pest  st  Glimmen  der  fr  liieren  Untersuchungen ­
  nur  erhärtet.
■Vas  bedeutet  nun  aber  1  Wirtschaft  liehe  Überfraadimg
 ! '?  JÖine  genaue  Bestimmung  dessen,  was  wirtschaftliche ­
  ■  Verfremdung»  ist,  l.ßt  sich  nicht  gehen, ­
  in  ..er  ort  Jberfruulung  kommt  der  Hachteil  aller ­
  Sohlagworte  zum  Ausdruck;  es  sieht  bewußt  nur
eine  Seite  einer  Sache  und  verleitet  so  leicht  zu
einem  Trugschluß.  G-erade  in  wirtschaftlichen  Erscheinungen ­
  ist  deshalb  ein  absolt-tes  Werturteil
Über  die  Überfro;  düng  nicht  gestattet,  du  die  Wirtschaft ­
  lauernd  in  Bewegung,  im  .erden  und  Wechsel
sich  befindet.  Deshalb  kann  man  von  Überfremdung
für  ein  Land  nur  bedingt  sprechen,  da  auch  alle  "Imponderabilien ­
  "■  .Laäaiei  mit  in  Rechnung  zu  ziehen  sind,
wie  etwa,  MQ  ein  kulturell  und  wirtschaftlich  hochstehendes ­
  Volk  eine  andere  Belastung  durch  Fremde
ertragen  kann,  ohne  dadurch  in  seinen  nationalen
uni  wirtschaftlichen  Interessen  beeinflusst  zu  werden, ­
  als  ein  nicht  auf  gleicher  stufe  stehendes  Volk,
licht  schon  die  bloße  Tatsache  der  Anwesenheit  von
Fremdkörpern  berechtigt  im  wirtschaftlichen  Sinne
zum  Gebrauch  des  Wortes  öberfremdung,  sondern  -  und
darauf  ist  eben  besonderes  Gewicht  zu  legen  -  erst
die  Entscheidung  über  die  Frage,  ob  das  Fremde,  seien ­
  es  benschen  oder  apital,  dem  Ifiederlassungslande
  ganz  oder  teilweise  seinen  Villen  aufdrücken  kann.
Dieser  Gedanke  kommt  auch  in  einem  schreiben  des
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.