136
meto als 10 Jahren seßhaft gewordenen Ausl indem
ist ansnn.eh7.ien, laß sie .auemd in der oohweiz
bleiben werden, uni während der Dauer von sehn
Jahren werden auch Liese Fremden sich so in das
schweizerische heben und EmpfInden eingewölmt haben,
damal sie ja uch ;.ort ihre ökonomische Batist
ens haben, das auch sie nicht als Fremdkörper
erscheinend können, sodaß auf sie das wort "berfremdxuig”
oder u wirtschaftliehe berfreadung" zutraf
e • Diese Kategorie umfaßte 1310: 101 451 Personen,
d.h. 18,4 ß der Fremden, wenn nun diese
beiden Kategorien von Fremden als dauernd in der
schwer, wohnhaft und in jeder Beziehung mit der
Schweiz verwachsen gelten, so sind mehr als die
Hälfte der ausländer, 53,5 J>, nicht als ein iborfremiun,
;sfakt or anzusehen •
865 550 Fremde, d.h. 46,5 >■* sind im Ausland
geboren und im Jahre 1910 noch nicht 10 Jahre in
der Schweiz seßhaft gewesen; von diesen letzteren
sind wiederum 101 358, d.h. 18,4 ß der Fremden,
erat seit einem Jahre in ler Schweiz. Wenn in dieser
zuletzt genannten Gruppe von Ausländern die
Mlüttante" Bevölkerung der Fremden zum Ausdruck
kommt, die die Schweiz vorübergehend aus Wirtschaft
liehen Gründen auf suchen, so kann rar diese
Zahl von etwa einem Fünftel der Fremden als eine
Größe ans ehe n, mit deren dauernder Zu= und ib Wanderung
die bchweiz bei ihrer Lage und ihren wirtschaftlichen
Verhältnissen re einen muß, ohne daß
darin ein Übermaß von Fremden, eine " Überfremdung"
oder ein zu großer wirtschaftlicher Einfluß gegeben
v^erden kann.