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III. HAUPTTEIL.
Landwirte gegeben ist, und wird durch richtige Verwendung
ihrer Mittel die vertriebenen Landwirte nach dieser
Gegend zu ziehen wissen.
Das Siedelungsproblem ist nun freilich hinsichtlich
der vertriebenen Elsaß-Lothringer nicht das heute allgemein
unter „Siedclung“ verstandene Problem der inneren Kolonisation.
Es ist ein viel mannigfaltigeres. Es umfaßt jegliche
Wohnungs- und Arbeitsbeschaffung für die Vertriebenen
in Stadt und Land, welchen Berufen auch immer sie an-'
gehören mögen. Eine neue Heimat können die Vertriebenen
nur finden, wenn sie Heimstätte und Arbeitsgelegenheit in
völliger Verbindung erhalten. Wo die Wohnung fehlt, muß
diese geschaffen werden, wo es an Arbeitsgelegenheit mangelt,
gilt es, hierfür die nötigen Grundlagen zu schaffen.
Alle Wohnung- und Arbeitsuchenden muß die Siedelungszentrale
für die vertriebenen Elsaß-Lothringer um sich
sammeln. Sie steht heute vor der Aufgabe, die bereits der
Übernahme der Flüchtlinge gestellt war, und von ihr nicht
erfüllt wurde, allen Vertriebenen, die nicht in der Lage
sind für sich zu sorgen, Wohnung und Arbeit zu vermitteln.
Alle Vertriebenen, die in H/g-jährigem Kampf die
Neugründung ihrer Existenzen nicht erreichen konnten,
wenden sich um Hilfe an diese Zentrale. Sie ist nicht nur
in der Lage, eine zweckmäßige Verteilung dieser Vertriebenen
zu erreichen, sie kann auch mitarbeiten an der Dezentralisierung
unserer Industrie und auch jetzt noch Einfluß
auf einen möglichen Berufswechsel Vertriebener ausüben.
Zur Verdeutlichung einige Beispiele.
Die Zentralsiedlungsgesellschaft erfährt von einem in
seinen Produktions- und Absatzbedingungen gesicherten
Sägewerk in einer Dorfgemeinde Thüringens. Ein weiterer
Ausbau dieses Unternehmens scheitert an dem Mangel an
Wohnungen für die Arbeiter und an der Unlust der Arbeiterschaft
aufs Land zu ziehen. Die elsaß-lothringische
Siedelungsgesellschaft vereinbart mit dem Unternehmer,
sich mit Kapital an der Errichtung von Heimstätten
in dem betreffenden Dorfe zu beteiligen, wenn er