SCHLUSS.
DIE LÖSUNG DES PROBLEMS IN IHRER POLITISCHEN
BEDEUTUNG.
Die Eingliederung der vertriebenen Elsaß-Lothringer
in das deutsche Wirtschaftsleben fällt in den Kreis der
Aufgaben, die sich für das deutsche Volk aus der „elsaßlothringischen
Frage“ ergeben.
Die „elsaß-lothringische Frage“, seit drei Jahrhunderten
ein Hauptstreitpunkt zwischen Deutschland und
Frankreich, hat im Laufe der Zeit mehrfach Veränderungen
ihres Inhalts erfahren, aber der Kern der Frage blieb bei
allen Wandlungen unverändert: „Wohin gehört Elsaß-Lothringen?“
Deutschland und Frankreich haben eine Lösung mit
dem Schwert versucht. Sie ist nicht gelungen. Die endgültige
Entscheidung dieser Frage liegt allein beim elsaßtlothringischen
Volke.
Frankreich hat den „befreiten Provinzen“ im November
1918 nicht das Selbstbestimmungsrecht, sondern
rücksichtslose Gewaltherrschaft des Siegers als Morgengabe
überreicht.
Gegen diese Unterdrückung deutscher Stämme muß
das deutsche Volk den Kampf aufnehmen. Nicht danach
dürfen wir fragen, ob die Alemannen und Franken zwischen
Rhein und Vogesen und auf der lothringischen Hochebene
uns diesen Kampf gegen ihre Unterdrücker lohnen werden.
Wir müssen die Zerstörung deutscher Kultur in Elsaß-Lothringen
als eine Vernichtung unseres eigenen Volkslebens
aufzuhalten suchen.