Full text: Der Zucker im Kriege

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Die geringste Monatskopfmenge betrug 400 g, die höchste 1000 g. 
152 Kommunalverbände verteilten ohne Berücksichtigung der vom 
Kommunalvcrbande zu versorgenden gewerblichen Betriebe 1000 g. 
Die durchschnittliche Monatskopsmenge betrug in 
Preußen, 
Staatsdurchschnitt . 820,87 g 
Ostpreußen 774,23 g 
Westpreußen ..... 820,73 g 
Berlin 959,00 g 
Brandenburg .... 848,09 g 
Pommern 799,94 g 
Posen 860,86 g 
Schlesien 856,30 g 
Sachsen 828,36 g 
Schleswig-Holstein. 816,16 g 
Hannover ...... 797,00 g 
Westfalen 855,15 g 
Hessen-Nassau .... 777,88 g 
Rheinland 801,33 g 
Hohenzollern 840,00 g 
Bayern 867,67 g 
Sachsen 870,00 g 
Württemberg 878,88 g 
Baden . . 907,82 g 
Hessen . 735,00 g 
Mecklenburg-Schwerin . 905,83 g 
Sachsen-Weimar .... 776,20 g 
Mecklenburg-Strelih . . 806,47 g 
Oldenburg 739,12 g 
Braunschweig 752,83 g 
Meiningen 906,25 g 
Altenbnrg 756,50 g 
Coburg-Gotha 772,73 g 
Anhalt 972,00 g 
Schwarzburg- 
Sondershausen .... 862,60 g 
Schwarzburg-Rndolstadt 876,00 g 
Waldeck 750,00 g 
Reuß, ältere Linie . . . 833,00 g 
Renß, jüngere Linie . . 750,00 g 
Schanmburg.Lippe . . . 1000,00 g 
Lippe 950,00 g 
Hamburg 760,67 g 
Lübeck 800,00 g 
Bremen 876,00 g 
Elsaß-Lothringen .... 708,21g 
Die durchschnittliche Monatskopfmenge für das Reich betrug 
839,81 g. 
In fast allen Kommunalverbänden erfolgt die Abgabe des 
Zuckers an die Bevölkerung nur auf Grund einer dem System der 
Lebensmittelkarten angegliederten Zuckerkarte. Nur in einigen 
wenigen Kommunalverbänden vollzog sich im Jahre 1916 die Ver 
teilung des Zuckers ohne Karte. 
Da die nicht rechtzeitige Bereitstellung von zur Einlösung der 
vorgelegten Zuckermarken ausreichenden Zuckermengen, besonders in 
den Kleinhandlungen großer Kommunalverbände, vielfach zu Ver 
sorgungsschwierigkeiten und Versorgungsstocknngen führte, so wurde 
in solchen Kommunalverbänden mit Erfolg die auch bei anderen 
Lebensmitteln bewährte K u n d e n l i st e eingeführt. Besondere Be 
achtung verdient auch die im Königreich Sachsen eingeführte Zucker 
karte mit einem besonderen Besie llungs ab schnitt, der einige
	        
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