fullscreen: Das Hotel- und Gastgewerbe

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DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE 
Landes überläßt, für das die Broschüre oder der Prospekt 
bestimmt ist. Man liefere ihm nur die Unterlagen, binde ihn 
aber nicht sklavisch an den eigenen Text, der vielleicht aus- 
gezeichnet für heimische Leser ist, in Amerika aber unter 
Umständen die Rolle jener Glocke spielt, der der Klöppel fehlt. 
Der von einem feder- und landeskundigen Amerikaner aus- 
gearbeitete Text wird für Amerika wohl immer geeigneter sein, 
als die orthographisch und grammatikalisch auf der Höhe 
stehende, von einem heimischen Sprachenprofessor hergestellte 
genaue Übersetzung des Urtextes. Die Wirkung würde ganz 
sicher größer sein als die trockene Übersetzung eines vorhan- 
denen Urtextes, 
Es gibt im Ausland eine größere Anzahl verbreiteter Zeit- 
schriften und Zeitungen, die ihre Korrespondenten in inter- 
nationale Reiseländer senden und Originalbriefe über das dort 
Gesehene und Erlebte veröffentlichen. Man nütze dieses auf der 
Straße liegende Gold mehr als seither für die Werbearbeit aus. 
Die Werbemittel werden dadurch abwechslungsreicher, und sie 
bekommen für den zu gewinnenden Ausländer eine zugkräf- 
tigere persönliche Note. Man vereinige solche Schilderungen zu 
einer gut ausgestatteten und mit geschmackvollen Bildern 
geschmückten Broschüre und verbreite sie ausschließlich im 
Heimatlande des betreffenden Journalisten. 
Natürlich darf man nicht vergessen, daß es überall Gesetze 
zum Schutz des Urheberrechts gibt. Die Genehmigung entweder 
ües Verfassers oder des Verlegers der Zeitschrift, worin der 
Aufsatz erschien, muß eingeholt werden. Was auch ohne die 
Schutzgesetze eine selbstverständliche Anstandspflicht ist, denn 
kein rechtlich denkender' Werbefachmann wird fremdes 
geistiges Eigentum ohne Erlaubnis auf seinen Acker verpflanzen. 
Zum Schluß noch ein wichtiger Fingerzeig für die Auslands- 
werbung, insbesondere die überseeische. London und Paris 
sind für die nord- und südamerikanischen, für die Touristen 
aus Asien, Afrika und Australien entweder Ausgangspunkt oder 
wenigstens Hauptpunkt ihres Europatrips. Diese Weltgeltung 
den beiden Metropolen streitig zu machen, dürfte schwer 
fallen. Deshalb nütze man die dadurch gebotenen Werbe- 
möglichkeiten tatkräftig und geschickt aus. Man versuche, an 
die Überseer in London und Paris heranzukommen. Man 
knüpfe mit den dortigen internationalen Reisebureaus Ver- 
bindungen an.
	        
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