Full text: error

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W. Benary. 
[16, 283] 
Vp. 22. 
Weg 1. 
Als hinderlich wurde das langsame Tempo der Darbietung empfunden. 
Darum habe ich durch Verschiebung des Diaphragmas hin und her über 
dem Weg möglichst versucht, den ganzen Weg zu übersehen. Ich wufste 
nun, der Ausgangspunkt und der Endpunkt sind Dörfer, sonst geht der 
Weg immer zwischen Dörfern durch. Der Weg wurde in verschiedene 
Zonen eingeteilt. Erste Zone etwa bis zur dritten Wegkreuzung, und das 
wurde im Ganzen als bestimmte Gestalt aufgefafst. Dann ging’s ungefähr 
den kürzesten Weg geradeaus weiter, und zwar wufste ich, an dieser Seite 
vorbei an dem längs gestreckten Dorf. Dann, wufste ich, kam eine Biegung 
rechts. Und zwar ist nicht das Wesentliche „rechts“, sondern nach dieser 
bestimmten Richtung anschaulich abgehend unterhalb eines Dorfes'. Die 
Form des Dorfes hatte ich mir nicht gemerkt, aber ich wufste, die Biegung 
kommt davor, und dann geht’s ■weiter, bis der Weg auf ein Dorf trifft. Ich 
war schon nach der ersten Darbietung recht sicher, und habe bei der 
zweiten Darbietung nur kontrolliert, ob die Bekanntheit, die ich gewonnen 
hatte, richtig war. Darum wäre mir gerade beim zweiten Male lieber ge-- 
wesen, wenn die Bewegung schnell gewesen wäre. Im ganzen war sicher 
eine Gesamtkurve da. 
Weg! 3. 
Es ist eine ungefähre Hauptrichtung da, aber die Zusammensetzung 
des Weges ist summativ; es ist nicht einfach eine Gesamtstruktur da, wie 
bei dem kurzen Weg 1. Es war sicher, dafs keine ganz scharfe Biegung 
von dieser Hauptrichtung weg vorkam. Erstes Stück bis an den grofsen 
Weg. Es war sehr prägnant, dafs es den grofsen Weg entlang ging; dann 
■ wufste ich, es ging nachher zwischen zwei Dörfern durch. Der Punkt, an 
dem es vom grofsen Weg abging, wurde so gefunden: Es gehen von dem 
grofsen Weg zwei kleine Wege ab. An dieser Stelle geht er ab, und ich 
hatte das anschauliche Bild, dafs die zwei nächsten Dörfer in einer Geaamt- 
figur drin lagen. Und zwar so, dafs zwei Parallele (kleine Wege a und b) 
von einer Linie geschnitten werden, und diese dritte Linie stellt das 
kommende Wegstück dar. Dabei lag das eine Dorf auf der einen Seite der 
schneidenden Linie und das andere Dorf auf der anderen, also beide in 
Wechselwinkeln. Beim nächsten wufste ich, es geht über den Streifen von 
Bahn und Weg zwischen zwei Dörfern etwa in der Mitte durch. Nun be 
gann hier eine Schwierigkeit: Es ist dem geraden Weitergehen durch die 
Struktur der kommenden kleinen Wege ein „Hindernis“ vorgelagert (c). 
Diese Wegegestalt, also dieses Hindernis, hatte ich anschaulich heraus- 
gefafst, aber ohne die Details zu beachten; ich wufste nur, es ist ungefähr 
ein unregelmäfsiges Viereck. Der Weg lief darum herum und von dort 
dann über den Hauptweg herüber, und ich glaube, ich wufste, dafs es 
rechts an dem Dorf am Hauptweg vorbeiging. Von da aus ging’s weiter, 
und zwar wurde das durch das Ziel bestimmt, nämlich das Enddorf in 
einer viereckigen Wegefigur mit Diagonalen. Beim Einzeichnen erschien 
das Tempo störend, ich hätte gern an einzelnen Punkten Halt gemacht, um 
einen Gesamtüberblick zu bekommen.
	        
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