Full text: Kurzer Bericht über Arbeiten zu Eignungsprüfungen für Flieger-Beobachter

[16, 284] Bericht über Arbeiten zu Eignungsprüfungen f. Flieger-Beobachter. 37 
Weg 2. 
Der Weg war sehr viel schwerer. Ich habe mich nach einzelnen 
Bildern orientiert. Bei der Einprägung habe ich mir gemerkt, dafs es über 
die Kreuzung von Weg und Bahn geht, die eine sehr prägnante Gestalt 
bilden. Der Weg bis dahin ist auch sehr leicht. Dann ging es von dem 
Dorf zum nächsten Dorf. Dann kommt etwas Unklares, wo ich mir ge 
merkt habe: Du mufst dich rechts halten. Und wenn diese Zone über 
wunden ist, dann ist das letzte Stück wieder einfach. Rückwärts sieht die 
Sache ganz anders aus. Ich wufste nicht, wie ich anfangen sollte, über 
haupt nicht, nach welcher Richtung, nur dafs es gerade nicht auf der 
grofsen Strafse war. Bei der zweiten Darbietung habe ich mir als Hilfe 
gemerkt, dafs durch die Wegeflgur zwischen vier Dörfern ein Viereck ge 
geben ist, und ich nach der einen Ecke gehen mufste. Mit dieser Hilfe 
■war es dann leicht. Nun kam das Gewirr, und ich wufste, weil ich vorhin 
rechts gegangen war, mufste ich jetzt links gehen. Ich wufste nicht genau, 
welchen Weg, die beiden kommenden Dörfer hatten eine Art Anziehungs 
kraft. Ich wufste, dafs ich nach einem Dorf mufste, aber wie das Dorf 
aussah, hatte icli mir nicht gemerkt. Ich habe den Weg aber doch richtig 
gefunden. Nun kommt eine Schwierigkeit: Die Bahn und der grofse Weg 
bilden zwei Dreiecke, und ich glaube, ich habe das falsche gewählt, weil 
noch irgendwie von der Darbietung die Reihenfolge erst Doppellinie 
(grofse Strafse), dann dicke Linie (Bahn) noch nachwirkte, aber ohne 
Überlegung. Dann wufste ich, in welche Ecke ich hi'nmufste, wufste, dafs 
der Weg falsch war, aber zum richtigen Ziel führte. Als ich dann am 
Endp nkt war, sah ich sofort, welchen Weg ich hätte gehen müssen, 
denn da drehte sich die Sache gewissermafsen um. 
Weg i. 
(Durch technische Störung entstand eine etwas längere Bause zwischen 
Darbietung und Einzeichnung.) 
Erstes Stück bis zu dem auffallend gestalteten Dorf, von dem die 
Form gemerkt, war. Dann ging es nach der Seite ab, und zwar war die 
Wegestruktur gemerkt, es war ein unregelmäfsiges Fünfeck. Ich wufste, 
an der Peripherie gings entlang. Dann hatte ich mir gemerkt, dafs ich 
durch ein Vieleck mit vielen Diagonalen über den Schnittpunkt der Diago 
nalen (d) durchmufste. Dann kam wieder eine sehr prägnante Struktur, 
ein Becher (e), von der ich wufste, dafs ich da über die Doppellinie rüber 
mufste. Nun wieder ein Schnittpunkt von mehreren Wegen, und dann 
gings an einem Dorf vorbei; und zwar hatte ich mir gemerkt; Du mufst 
nachher auf dem Rückweg rechts daran Vorbeigehen, und das ist das letzte 
Dorf vor dem Ende. Ich achtete darauf, dafs es nicht die Bahn entlang 
weiter ging, sondern einen anderen Weg daneben. Beim Rückweg hatte 
ich den Anfang, bis zu der Wegkreuzung hinter der Bahn. Dann kam 
eine grofse Schwierigkeit, ich fand den Becher nicht wieder, und suchte 
deshalb nach der nächsten prägnanten Struktur, nämlich dem Vieleck mit 
den vielen Diagonalen, und da kam ich in ein falsches (f) herein. Ich 
■wufste, dafs es falsch war, aber dafs die Richtung im allgemeinen richtig 
war. Trotzdem hat mich diese Situation sehr irre gemacht und beeinflufst.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.