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für Abschreibung auf Gleisanlagen, Betriebsstunden für solche auf
Maschinen) etc. (Tabellen S. 248 f. nach Direktor H. Busch man m)-
Tabelle I. a) Berechnungsgrundlagen für die Gebäudeabschreibung.
(Siehe Tabelle II, 1. Spalte.)
Gebäude Nr.
Benutzter
Flächenraum
(ohne Gänge
usw.>
qm
Abschreibung
Mk.
Auf 1 qm
entfallen
Mk.
I Fabrikbau
la Bureau, Wohnung
Ib Kunstverglasung
Ic Modellschuppen
II Werkstattgebäucle
III Gürtlerei
3018,3
1044.6
66,3
262,5
3003.6
1417,2
1539,—
1462,—
99,—
263,—
4656,—
991,4-
0,51
1,40
1,50
1-
1,55
0,70
OO
00
k-1
u>
Cff
9010 —
Nach den angegebenen Einheitswerten ist nunmehr die Aufteilung der Ab
schreibungen auf die Werkstätten vorzunehmen. Die letzten 3 Posten der
Tabelle Ib (14.—16.) sind den allgemeinen Betriebskosten der Gesamtfabrik an-
zurechnen.
Als Werte sind die Werte der Feuerversicherung für die angegebenen Ge
bäude, nötigenfalls gleich dem bei der Abschreibung geübten Verfahren in Ein
klang mit dem Buchwert gebracht, zugrunde zu legen oder es ist eine besondere
Schätzung vorzunehmen.
Wie aus der umstehenden Tabelle ersichtlich ist, haben einzelne Werk
stätten Anteil an verschiedenen Gebäuden.
Bemerkung zu Tabelle II: Spalte 1—6. Als Grundlage der Verteilung
der Abschreibungen empfiehlt sich die Einrichtung eines Inventarbuches, das
die einzelnen Gegenstände, nach Werkstätten, oder, besser, nach Maschinen
gattungen, Holzeinrichtung usf. geordnet, aufführt. Bei der jährlichen Inventur
aufnahme ist festzustellen, welche Maschinen, Werkzeuge nsw. sich in den
Werkstätten befinden. Aus dem Inventarbuch ist die Abschreibung auf die ein
zelne Nummer und daraus die Summe der Amortisation für die Werkstätte zu
berechnen.
Ist kein Inventarbuch vorhanden, so empfiehlt sich folgendes Verfahren:
Man schätzt den Wert der in den Werkstätten befindlichen Maschinen u. a.
Dieser Schätzungswert deckt sich natürlich nicht mit dem in den kaufmännischen
Büchern ausgewiesenen Inventurwert, da ein gut geleitetes Unternehmen die
Abschreibungen höher bemißt als der tatsächlichen Abnutzung entspricht. Deshalb
ist die Schätzungssumme im Verhältnis zum Inventurwert herabzusetzen und
danach die Verteilung auf die Werkstätten vorzunehmen. Z. B. Schätzungswert
der Maschinen: Werkstätte I: Mk. 5400,—. II 8400,— usf., Summe Mk. 270 000,—.
Inventurwert lt. Konto Mk. 180 000, — . Somit sind die Schätzungswerte im Ver
hältnis von 180:270 oder 2:3 herabzusetzen (1:3600, II 5600, . . . Summe 180000)