Form und Inhalt der Ertragsbilanz.
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verteilten Reingewinns auf einem besonderen „Gewinnverteihingskonto“
[vgl. 12. Abschnitt, VI.].
Eine sehr verständige Scheidung der Geschäftsgewinne von
änderen Erfolgen zeigt das nachstehende Schema einer englischen
Ertragsbilanz mit Zwischenabschluß. Auch findet man,
daß das Gewinn- und Verlustkonto mit der Darstellung der
Gewinnverteilung beginnt, rechts den unverteilten Reingewinn
des Vorjahres, links die Gewinnverteilung darstellt, durch
Zwischenabschluß den Gewinnvortrag auf die rechte Seite stellt
hnd nunmehr Gewinne und Verluste des Jahres wie üblich aufciramt
(vgl. S. 126).
höhne
Gewinn auf Waren
Abschreibungen
-f- Verlust
Versicherung
b
a
Kommissionswaren
Saldo s
Provisionen
Geschäftskosten:
Saldo s
Reise, Gehälter, Kl. Spesen,
Diskont, Zinsen
Reparaturen
Nettogewinn
Für den Erfolgsnachweis der Aktiengesellschaften bestehen
s ondervorschriften: 1. Der aus der Vergleichung sämtlicher
Aktiva und sämtlicher Passiva sich ergebende Gewinn oder
Verlust muß am Schlüsse der B. besonders angegeben werden
(§ 261 Ziff. 6). 2. Der Vorstand hat für das verflossene
Geschäftsjahr eine Bilanz, eine Gewinn- und Verlustrech-Q
hng .... vorzulegen (§ 260 HGB.).
Zu 1. Gegen diese Bestimmung wird vielfach verstoßen.
Nach dem Wortlaut des Gesetzes ist zweifellos die Absicht des
Gesetzgebers dahin gegangen, die Verwaltungsorgane zur Vorlegung
einer sogenannten Bruttobilanz anzuhalten, eine B., die
den verteilungstähigen Reingewinn unverteilt in einer Ziffer ersichtlich
macht. Aktienunternehmungen veröffentlichen häufig
eine sogenannte Nettobilanz 1 ), die mit dem Gewinnvortrag schließt,
den Reingewinn also nicht ersichtlich macht, sondern sofort auf
*) Beispiele vgl. S. 9, 31, 132.