Full text : Bilanztechnik und Bilanzkritik

Bilanzrechnnngeu.

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Der  „Umsatz“  ist  1  934  669,  —;  da  die  Debitoren  nicht  nach
Darlehens-  und  Bierdebitoren  getrennt  sind,  läßt  sich  nicht  errechnen, ­
  ob  der  Prozentsatz  der  Ausstände  im  Verhältnis  zum
Umsatz  angemessen  ist.
Von  dem  Anlagekapital  entfallen  1  937  092,88  =  41,2%  der
Bilanzsumme  auf  feste  Kapitalien  für  die  Produktion,  d.  s.
M.  18,55  pro  hl  (Produktion  hl  104  500  *),  und  M.  455  645,54
=  9,7  %  auf  festes  Kapital  für  den  Absatz  {Wirtschaftshäuser,
Niederlagen,  Geräte,  Transportfässer;  Darlehen  nicht  eingerechnet, ­
  W eil  sie  nicht  zu  ermitteln  sind),  d.  s.  M.  4,53  pro  hl  Absatz ­
  (100  450  *)  hl).  Die  Selbstkosten  sind,  wenn  10  %  Abschreibung ­
  und  Kapitalzinsen  angenommen  werden,  mit  M.  1,855
bzw.  0,453  pro  hl  belastet.
Die  Abschreibungen  (146  173,97)  machen  5,77  %  auf  das
anfängliche  Anlagekapital,  d.  i.  auf  den  Buchwert  bei  Beginn
des  Jahres  zuzüglich  Zugang  (in  der  Bilanz  S.  188  nicht  ersichtlich, ­
  M.  2532592,  —  ).  Die  eigenen  Mittel  betragen  M.  4735487,33
(Bilanzsumme),  ab  Schulden,  Depot,  Kautionen  M.  396  731,91
=  M.  4  338  755,42  einschließlich  des  Reingewinnes,  d.  s.  241%
Bilanzkurs  (auf  1,8  Milk  Aktienkapital).  Der  Reingewinn  abgerechnet ­
  gibt  3  994  838,61  eigene  Mittel,  mit  denen  ein  Reingewinn ­
  von  383  916,81  erzielt  wurde,  d.  s.  9,6  %  dieser  Mittel
°der  21,3  %  des  Aktienkapitals  und  M.  3,82  pro  h]  Absatz.
Die  Hypotheken  betragen  14,7  %  der  Anlagewerte
(278471,43  zu  1898360),  genauer  9%  des  Wertes  der  Brauerei-Unwesen,
  45  %  der  Wirtschaftshäuser.  Auf  1  hl  der  Produktion
e ntfallen  M.  1,39  Schulden  zu  5  %  =  M.  0,0695  Zinsen  (für
(45  671  M.  Schulden),  pro  hl  Absatz  M.  1,32  Schulden  (Wirt-8
 chaftshäuser)  zu  5%  =  M.  0,066  Zinsen;  beide  Zinslasten  werden ­
  verringert  durch  Zinseinnahmen  auf  aktive  Darlehen 2 ).
Im  6.  Beispiel  (S.  190)  sind  die  Entnahmen  (65%  der  Kapitaleinlage) ­
  hoch;  dabei  ist  zu  berücksichtigen,  daß  der  Spekulationsgewinn ­
  (Beteiligung  an  einem  Terraingeschäft)  durch  die
^eschäftskasse  gegangen  und  vom  Privatkonto  abzuziehen  ist.

*1  Beide  Zahlen  willkürlich  angenommen.
Wegen  der  Selbstkostenberechnung  für  dieses  Beispiel  vgl.  Band  1,
S.  266  «.
            
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