Full text : Bilanztechnik und Bilanzkritik

Bilan  zkritik.

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Außenstände  und  die  Verluste  an  Forderungen.  Die  Größe
des  in  Produktionsmitteln  festgelegten  Betrages  wirkt  durch
Abschreibungen  auf  den  Reingewinn  und  die  Selbstkosten.  Die
Angabe  des  Umsatzes  (bzw.  der  Gesamtleistung,  z.  B.bei  Straßenbahnen, ­
  Elektrizitätswerken)  ist  für  bilanzkritische  und  wirtschaftsstatistische ­
  Untersuchungen  unentbehrlich.
Nach  Lage  des  Einzelfalles  werden  verschiedene  Relativz
 ahlen  zu  berechnen  sein.  Hier  ein  Katalog  von  Beispielen;
1.  Vermögensbilanz.  Verhältnis  zwischen  Eigenkapital  und
den  fremden  Mitteln  (Bilanzsumme  ausschließlich  Reingewinn
=  100  %)  ;  Verhältnis  der  Schulden  zum  Gesamtvermögen,  d.  i.
die  Belastung  der  Aktiva;  prozentuales  Verhältnis  der  Belastung
des  Anlagekapitals  durch  Anlageschulden,  der  Gesamtabschreibungen ­
  zum  gesamten  abschreibungsbedürftigen  Anlagekapital,
das  Verhältnis  des  Anlagekapitals  zum  Betriebskapital,  des
Anlagekapitals  zum  Aktienkapital.  Das  Verhältnis  des  Geschäftskapitals ­
  zum  Umsatz,  zum  Bruttogewinn  und  zum  Reingewinn ­
  (auf  100  Geldeinheiten  des  Geschäftskapitals  .  ..  Einheiten, ­
  Umsatz,  Bruttogewinn,  Reingewinn);  das  Verhältnis
des  Umsatzes  zum  eigenen  und  zum  fremden  Kapital  (auf  100
Geldeinheiten  des  Umsatzes  bzw.  eine  Leistungseinheit  [Kilowatt, ­
  Personen-  oder  Wagenkm.,  Tonne]  ...  Geldeinheiten
fi igenes  Kapital  und  Schulden);  das  Verhältnis  zwischen  Reserven ­
  und  Aktienkapital,  zwischen  Reserven  und  Anlagekapital, ­
  zwischen  liquiden  Mitteln  und  dringlichen  Schulden
Usw.  (vgl.  Liquiditätsberechnungen);  Verhältnis  zwischen  Umsatz ­
  und  Außenständen  usw.
2.  Erlragsbilanz.  Verhältnis  zwischen  Umsatz,  Rein-  und
brutto  -Gewinn;  zwischen  Aktienkapital  (100),  Brutto-  und
Reingewinn,  zwischen  Eigenkapital  (Grund-  und  Zusatzkapital)
Und  Dividende  (Rentabilität  des  werbenden  Eigenkapitals) 1 );
das  Verhältnis  des  ganzen  werbenden  Kapitals  zum  Bruttogewinn. ­
  Das  Verhältnis  zwischen  Bruttogewinn  (=  100)  und
Reingewinn  unter  Ausscheidung  des  Gewinn-  oder  Verlust-Vortrags

  (Verbrauch  des  Geschäftsgewinnes  durch  Ausgaben

J )  Eine  Unternehmung  besitzt  3  Mill.  Aktienkapital,  1  Milk  Reserven,
e 'ne  andere  nur  100  000  Reserven,  beide  verteilen  10  %  Dividende,  die
Rentabilität  des  Eigenkapitals  ist  7  %  %  und  9 2 / 3  %■
            
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