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der Fahne auf deiml Spiele steht, der Krieg erklärt worden
ist, dann fliegen sie an die Grenze, sind einmütig bereit,
ihr Leben für diese Fahne, für dieses Vaterland, für diesen
oft hassenswerten Und ungerechten Krieg hinzugeben.
Wenn solche Empfindungen solche Wirkungen ‘zei
tigen können, brauchen wir dann auch nur einen einzigen
Augenblick im Zweifel zu sein, dass sich dieselbe Energie,
dieselbe Willenskraft und Entsagung auch bei den (Difi
rieren und Generälen der industriellen Armee für Werke
des Lebens entwickeln wird, wie heute bei den Officieren
und Generälen der Armeeen für Werke des Todes ? Und
wo sich so viele Menschen bereit finden, ihr Leben zu
opfern, wenn es sich darum handelt, ihresgleichen eine
Bleikugel zu senden, da sollten sie sich nicht ebenso
bereit finden, wenn es sich darum handelt, den Neben
menschen Brot zu geben?
Wir wissen wohl, dass die kriegerische Exaltation
eines Augenblicks und die andauernde friedliche Arbeit
eines ganzen Lebens zweierlei sind ; aber wir wollen doch
auch nicht vergessen, dass die moralischen Factoren, deren
Stärke wir eben gezeigt haben, zu den anderen weniger
hohen Stimulantien, die auch in der socialistischen Ord
nung fortwirken könnten, hinzutreten, nicht sie er
setzen würden.
Wir können also mit Recht schliessen, dass in der
ausführenden wie leitenden Arbeit die persönliche Initiative
und folglich auch die gesellschaftliche Productivität alles
zu gewinnen und nichts zu verlieren hätten, wenn sich
der Kampf ums Dasein zwischen den Menschen in ihre
Vereinigung zum Kampfe gegen die Natur wandeln
würde.
§ 2.
Der Socialismus und die Freiheit.
„Der Socialismus und die menschliche Freiheit sind
unvereinbar miteinander.“