Full text: Bilanztechnik und Bilanzkritik

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Konknrsbilanzen. 
haben 1,841 Mill., davon trassiert 1,055 Mill.). Unter den De 
bitoren ist auch die Kommanditeinlage bei der Ölmühle Asmus 
mit 300 000 M. verrechnet, die durch Trassierung auf die Öl 
mühle wieder liquidiert worden war (vgl. Liquidationsbilanz). 
Der Rest der Debitoren enthält die Forderungen aus den Ak- 
zeptverbindlichkeiten, recht problematische Werte, dann Be 
träge, die auf längere Zeit festgelegt sind. 
Das Provisionskonto dürfte eine 1907 an die Wechselmakler 
für ihre Mitwirkung bei den Wechseltransaktionen der Firma 
zahlbare Vergütung darstellen. 
Die Liquiditätsberechnung stellt sich im günstigsten Fall 
wie folgt: 
Bankguthaben, Kasse, Wechsel 132 000 M 
Vom Effektenbestand etwa Va 563 000 ,, 
695 000 .« 
Von den Debitoren 26,438 Mill. 
Ab Vertragskonto Wesseln 7,760 „ 
Ab Kommanditeinlage Asmus 0,3 ,, 
bleiben .. 18,378 Mill. 
Ab Kontokorrent gegen Akzepte 13,445 „ 
bleiben .. 4,933 Mill. Debitoren, 
von denen man als liquide etwa % ansehen kann. Die Akzepverbindlich- 
keiten, die Hälfte der Kreditoren, machen zusammen etwa 17 Mill. Mark. 
In den Hamburger Zeitungen erschien am 30. Oktober 1907 
die S. 394/95 abgedruckte Liquidationsbilanz vom 17. Oktober 
1907, die zeigt, daß in den ersten 9 Monaten des Jahres 1907 
Verschiebungen wenigstens auf drei der großen Konten statt 
gefunden haben, daß Debitoren und Akzepte gestiegen, Kredi 
toren (Depositengelder) zurückgegangen sind. 
Interessant ist der Vergleich der Buch- bzw. Nominalwerte 
mit den eingesetzten Liquidationsschätzungswerten. Die Schluß 
bilanz 1906 (vgl. S. 393) zeigt ein verantwortliches Kapital 
von zusammen 7 118 825 M. (Kapital und Reserven). Dazu 
bemerkt der Bericht des Liquidators: 
Rechnet man nun diesen Betrag zu der vorhandenen Unterbilanz laut 
vorliegendem Status von etwa 13 000 000 M, so ergibt dies zurzeit eine
	        
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