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Folgen dieser Verhältnisse sind: a) Die völlige Abhängig
keit des Arbeiters von seinem Arbeitsherrn, h) Die oft in be
stimmten Landestheilen oder Arbeitszweigen auftretende, durch
zu starkes Angebot hervorgerufene Arbeitsnoth. c) Die Schwie
rigkeit, alle eine Verbesserung der Lage der arbeitenden Classen
bezweckenden Reformprojecte, mögen sie auch noch so wohl-
bedacht sein, wirksam durchzuführen.
3. Die Uneinigkeit. Die Arbeiterclasse, als die zahl
reichste in jeder Volkswirthschaft, ist auch diejenige, die am
meisten der Einigkeit entbehrt, und ist sie folglich am wenigsten
dazu geeignet, die Classeninteressen einheitlich zu fördern und
zu vertreten. Dieses Uebel aber wird ganz besonders ver
schlimmert durch die beiden vorhergehenden Umstände der
Unwissenheit und der Mittellosigkeit.
4. Die Uebervölkerung pflegt, in Folge des gegen
wärtigen Zustandes der Arbeiterclasse, oft sociale Uebelstände
hervorzurufen. Diese Uebelstände aber sind nicht eine Folge
der Vermehrung der Bevölkerung selbst, sondern der Eigen-
thümlichkeiten der heutigen Arbeiterclasse, und sie würden
verschwinden mit der Hebung der wirthschaftlichen Lage dieser
Classe, wie wir weiter unten zu beweisen versuchen werden.
Alle diese Verhältnisse haben die moderne Arbeiterclasse
zu einer intellectuel! beschränkten Masse gestaltet, welche dem
Culturfortschritte gegenüber kein Interesse zeigt. Die beiden
anderen Classen betrachtet der Lohnarbeiter als Feinde und
Unterdrücker, und am Gesammtproductionsprocesse wirkt er
thätig mit, nur um dem Hungertode entgehen zu können. Seine
Arbeit ist nicht genügend wirksam, weil er sie nicht mit gutem
Willen verrichtet; und nur zu oft verschwendet er seine Zeit
und seine Kraft zum Nachtheil der Volks wirthschaft. Capitallos,
grundbesitzlos, auf seinen täglichen Erwerb angewiesen, hat
der Arbeiter keine Ursache, den Fortbestand des Bestehenden
zu wünschen. Seine verletzten Rechte wohl ahnend, ist er