Full text: Tote und lebendige Wissenschaft

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B für s i ch wirtschafteten; sondern darin, daß 
an einem ganzheitlichen Gebilde, einend Be 
trieb, gleichsam einer Zelle im Organis 
mus der Volkswirtschaft, eine Veränderung 
vor sich ging, nämlich durch die mit einem Wechsel 
der Teilhaberschaft gegebenen Sachveränderungen. Nicht die 
(tauschenden) Personen kommen als wirtschaftliche irgend 
wie in Frage: ob sie sich „entschließen", ob sie dabei persönlich 
„eigennützig" u. dgl. sind — dieses, wie alles Psychologisch- 
Persönliche, kann auf der wirtschaftlichen Denkebene über 
haupt nicht aufscheinen!! Einzig und allein wesentlich ist, 
welche Veränderungen an wirtschaftlichen „Gebilden", „Be 
trieben" durch die betreffenden Handlungen vor sich gehen! — 
Das andere Beispiel. Was geschieht, wenn der Landwirt B von 
dem Pferdezüchter B ein Pferd kauft? Ein Erzeugnis des 
Pferdezucht b e t r i e b e s „B" wird in den (gleichsam weiter 
verarbeitenden, verwendenden und fortpflanzenden) Betrieb 
„B" übergeführt. Der Tausch zwischen B und B heißt also 
nicht, daß „B" als Einzelner, B als Einzelner irgendwie wirt 
schaftlich handelten und taten, was ihnen zuzurechnen sei; 
er heißt, daß ein Pferd aus dem Vorbetrieb (B) in einen Ver 
wendungsbetrieb (B) übertrat. Wenn dann ferner Herr B an 
Herrn B einen Preis zahlt, heißt dies wieder nur, daß B aus 
anderen volkswirtschaftlichen Betrieben, z. B. aus der Schmiede, 
dafür Hufeisen bezieht (deren Abgabe an B wieder darin be 
gründet sein kann, daß B ein Erzeugnis, z. B. Korn, an 
diese Schmiede abgibt). — 
In beiden Fällen gilt: Nicht das Individuum A war es, 
das selbst tauschte, d. h. das in dem Sinn tauschte, als sei ihm 
seine Handlung wirtschaftlich zuzurechnen; sondern der Bank 
betrieb X (der gleichsam durch einen Abgeordneten einen Teil 
seines Besitzes verkauft) ist es, mit dem eine Veränderung vor 
ging (Wechsel der Teilhaber verbunden mit dem entsprechen-
	        
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