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kommen für die Wirtschaft in Frage! Für diese aber sind die einzelnen
Leistungen — nach Maßgabe der Ausgliederungsordnung — stets gleich
wichtig (z. 23, 10 Schafe auf 1 Ochsen, beide Leistungszweige, Schaf-
und Kuhzucht, sind für den gegebenen Leistungsstand gleichwichtig). Der
Sah, „die Güter werden nach dem Grenznutzen geschäht", ist daher ungültig;
stets müssen die Vorräte (Angebote, Nachfragen, leistenden Gebilde) als
Ganze in Betracht kommen. Nicht der Grenznuhen des
Einzelgutes, sondern der Leistungsstand des
ganzen Gebildes ist maßgebend. Cs gilt daher der Satz:
Die Güter werden von der Gesamtleistung des Gebildes aus nach Gleich
wichtigkeit geschäht. — Nunmehr handelt es sich, das liegt klar zutage,
in der Werttheorie nicht mehr um subjektive Eigenschaften und subjektive
Schätzungen der Einzelnen; sondern diese haben die objektiv gegebenen
Leistungsgrößen zu finden. — Daß die „Gleichwichtigkeit" nicht etwa
zu gleichen Preisen und Löhnen führt, ergibt sich schon aus der nur ver
hältnismäßigen Ausgliederung von Mitteln (z. B. 10 Schafe auf 1 Ochsen);
welche Verhältnismäßigkeit freilich nur eine erste Grundlage dafür ist,
wie sich die Gesamtausgliederung der Volks- und Weltwirtschaft und ihre
Umgliederungsbewegung jeweils in Preisen ausdrückt. — Eine weitere
Darlegung soll an anderer Stelle erfolgen (vgl. auch S. 68, 82 f., 84 f.).
4. Ursächlichkeit oder Gliedlichkeit?
Die individualistische Auffassung, wonach die einzelne
Tauschhandlung als ursprüngliche, selbstwüchsige Wirklichkeit
auftritt, muß die Tauschhandlung methodologisch als Kraft-
zentrum fassen, das eindeutige „Ursache" für „Wirkungen" ist,
als Atom, das eindeutig bestimmbar (nach dem Eigennutz)
„wirkt". Dieses „Wirken" wird methodologisch ernst genommen,
nämlich als Kausalität oder Ursächlichkeit, und die Theorie
der Tausch- und Preiserscheinungen wird daher als ein In
begriff von „Kausalgesetzen" gefaßt. Die Preisgesetze sind
„Naturgesetze"; mechanische Ursächlichkeit ist die Kategorie
der nationalökonomischen Denkweise. Die Wirtschaftserschei
nungen werden da so betrachtet, wie die Gegenstände der
Chemie. Der Chemiker wirft verschiedene Reagentien in
den Bottich, worauf es brodelt und braut und eindeutige.